Star Trek Picard

Moderator: Holger
Benutzeravatar
zimmerer
Beiträge: 36829
Registriert: 03.02.2009, 12:57
Wohnort: Österreich

Re: Star Trek Picard

11.02.2020, 10:57

Da bin ich gespannt. ;) So ala Kirk in "Die unsichtbare Falle". ;)

Benutzeravatar
Holger
Moderator
Beiträge: 46955
Registriert: 03.04.2003, 12:06
Wohnort: Dessau-Roßlau

Re: Star Trek Picard

11.02.2020, 13:02

Wenn sie das nächste Mal wieder bei Madame Oh ist und wieder runde Ohren hat wissen wir Bescheid. Dann kann sie technisch hin und her wechseln wie sie grade lustig ist.

Benutzeravatar
zimmerer
Beiträge: 36829
Registriert: 03.02.2009, 12:57
Wohnort: Österreich

Re: Star Trek Picard

11.02.2020, 13:51

Ich glaube eher nicht, dass sie so schnell wieder auf der Erde auftaucht - Die Reise zu einem geheimen Ort im Nirgendwo auf eine geheime romulanische Basis dürfte wohl nicht so einfach sein...

Benutzeravatar
Holger
Moderator
Beiträge: 46955
Registriert: 03.04.2003, 12:06
Wohnort: Dessau-Roßlau

Re: Star Trek Picard

13.02.2020, 12:14

Es wurde nun eine interessante Theorie aufgestellt, welche die Verbindung zwischen Borg und Romulanern vertiefen könnte. Was, wenn die Romulaner für die Erschaffung der Borg verantwortlich sind und es deswegen durch die Geheimorganisation Zhat Vash im Imperium verboten war, an künstlichen Intelligenzen und Androiden zu forschen?

Laut Star-Trek-Lore spaltete sich das Volk der Vulkanier etwa im 4. Jahrhundert auf. Ein Großteil der Vulkanier schwor den Emotionen ab, die anderen jedoch wurden wegen ihrer Emotionalität verbannt. Die Verbannten verließen Vulkan und siedelten sich auf dem Planeten Romulus an. Das erste Auftauchen der Borg wurde im Jahr 1484 dokumentiert. Damals hatten die Borg nur einen sehr kleinen Teil des Delta-Quadranten unter ihre Kontrolle gebracht, bevor sie damit begannen, sich auszubreiten. Hatten die Romulaner also vielleicht mit der Symbiose zwischen organischem und künstlichem Leben experimentiert, was gehörig schief ging und zur Erschaffung der Borg sowie zum Verbot weiterer Experimente in dieser Richtung führte? Kam es vielleicht deswegen zum Verbindungsabbruch zwischen dem Kollektiv und dem Borg-Kubus, als dort Romulaner assimiliert wurden und klar wurde, dass es sich im Grunde um ihre "Vorfahren" oder "Schöpfer" handelte?

Weiter gefunden:
"The Romulan agent Narek, turns out to be the ultimate twist of the first season. Not only was he truly behind Maddox’s attack on Mar’s Utopia Planitia Fleet Yards, but he’s a Borg sleeper agent; assimilated, but not activated until later." ("Der romulanische Agent Narek stellt sich als ultimative Wendung der ersten Staffel heraus. Er stand nicht nur wirklich hinter Maddox 'Angriff auf Mar's Utopia Planitia Fleet Yards, sondern ist auch ein Borg-Schläferagent; assimiliert, aber erst später aktiviert.")

Benutzeravatar
zimmerer
Beiträge: 36829
Registriert: 03.02.2009, 12:57
Wohnort: Österreich

Re: Star Trek Picard

13.02.2020, 15:28

Interessante These zu der Entstehung der Borg - aber die Romulaner siedelten im Betaquadranten und die Borg sind im Deltaquadranten...
Was war da eigentlich mit Nero und den Borg - gabs da nicht auch was???? Habs leider vergessen - muss mal im Comic nachschauen.

Der zweite Text könnte jetzt den ganzen Witz der Staffel gespoilert haben...
Kommt mir aber unwahrscheinlich vor:

Borg und Schläferagenten? Passt absolut garnicht in deren Schema. Die kommen mit Gewalt und assimilieren mit Gewalt. Warum wegen eines halb zerstörten Kubus anfangen mit Schläferagenten...

Maddox soll den Marsangriff verschuldet haben??
Warum soll Maddox Androiden schlecht machen wollen, wo er doch für die Forschung daran lebt????

Benutzeravatar
Holger
Moderator
Beiträge: 46955
Registriert: 03.04.2003, 12:06
Wohnort: Dessau-Roßlau

Re: Star Trek Picard

13.02.2020, 15:56

Was war da eigentlich mit Nero und den Borg
Da soll Borgtechnologie in seinem Schiff verbaut worden sein.
Maddox soll den Marsangriff verschuldet haben??
Nein. Narek der Schläfer..

Benutzeravatar
zimmerer
Beiträge: 36829
Registriert: 03.02.2009, 12:57
Wohnort: Österreich

Re: Star Trek Picard

14.02.2020, 14:50

Nachdem ich die neue Episode bereits geschaut habe, kann ich nicht umher etwas darüber zu schreiben:

Fazit: Die Serie nimmt Fahrt auf!!!!! Wenn auch zu Beginn wieder mit einer Rückblende und etwas langsamer. Aber eindeutig kommt Action hinzu und 2 neue Mitglieder im Reigen von Picards Rettungsteam.
Besonders gefällt mir die Anwesenheit eines alten romulanischen BoP - nämlich eines TOS-BoP!!!!!!!!!!!!!
Das war schon genial anzusehen und dann noch der Schockmoment am Ende der Episode mit dem Auftauchen eines weiteren Charakters - ganz toll gemacht. Diese Episode ist wieder deutlich stärker als die vorherige und wir lernen wieder Dinge über JLP, die in den letzten Jahren passiert sind.
Die Spannung bleibt!!!

Benutzeravatar
zimmerer
Beiträge: 36829
Registriert: 03.02.2009, 12:57
Wohnort: Österreich

Re: Star Trek Picard

14.02.2020, 14:52

Hier noch einige Fragen, die die großen Nörgler dem Showrunner Michael Chabon im Bezug auf Kanonbrüche vorwarfen und seine genialen Antworten dazu:


Warum trägt Kommodore Oh eine Sonnenbrille?
Jeder Trekker, der sich als solcher bezeichnet, weiß doch, dass Vulkanier zwei Augenlider haben, um sich vor der Intensität der drei Sonnen ihrer Heimatwelt zu schützen. Warum also trägt Oh also in Picard eine Sonnenbrille? Michael Chabon gibt die Antwort: "Also, was schließen wir logischerweise daraus?" Diese Antwort lässt sich auch übersetzen in: "Sind wir uns wirklich sicher, dass Oh den Vulkaniern angehört?"

Vaped Raffi ernsthaft?
Raffi, so Chabon, nutzt eine traditionelle orionische Flashpipe, die auch als Horgl bezeichnet wird. Horgl werden auf dem Planeten seit Jahrhunderten genutzt, um die fleischigen Ranken einer berauschenden Pflanze zu veredeln, die als Horx oder Schlangenweide bekannt ist.

Sollten Sonnenbrillen und Horgls und Ohrenstöpsel (von Jurati genutzt) im Jahr 2399 nicht futuristischer aussehen?
"Wir haben darüber lange nachgedacht. Wenn man eine Sendung über die Zukunft macht, müssen wir ständig hinterfragen, wie Menschen Gegenstände des täglichen Gebrauchs nutzen. Ein Leitsatz ist, dass einige fundamentale Objekte und Werkzeuge irgendwann die ideale Form erreichen", schreibt Chabon und zeigt dabei ein Messer, eine Flasche und Bücher. "Diese ideale Form ist effizient, ökonomisch, komfortabel, haltbar, praktisch, effektiv, nützlich - und ändert sich danach nicht mehr stark, außer als Modegegenstand, was ebenfalls sehr retroperspektiv geschieht." Chabon argumentiert, dass zu einem gewissen Zeitpunkt alle Objekte des täglichen Lebens neu waren und beim Design dem Zeitgeist entsprachen, bis sie die ideale Form erreicht haben.

Und was ist mit Rios' Tabakkonsum? Sollte er es nicht besser wissen?
Rios' verfolgt mit einer strengen Gewissenhaftigkeit einige altmodische Geflogenheiten und Verhaltensweisen, die allesamt mit seinen Lateinamerikanischen Wurzeln verknüpft sind, bemerkt Chabon. "Und würdet ihr es glauben... Synthzigarren?"

Und was ist mit den Schimpfwörtern, Chabon?
"Hört mal zu", so Chabon, "keine menschliche Gesellschaft wird jemals perfekt sein, denn kein Mensch ist perfekt." Das Beste, was sich tun ließe, wäre, woran Star Trek auch immer erinnert, Perfektion anzustreben. "Norkon forden perfectunun sagte einmal ein weiser Yang. Bis zu diesem unmöglichen Tag wird weiterhin Scheiße passieren. Und wenn Scheiße passiert, dann fluchen Menschen." Chabon argumentiert, dass die Abwesenheit von Flüchen in Star Trek niemals mit den Prinzipen der Föderation zu tun hatte, sondern mit den Regeln der FCC (Federal Communications Commission, eine Bundesbehörde in den USA, die Kommunikationswege regelt). "Die Schreiber der vorherigen Serien hatten keine Wahl, sie wurden zensiert." In den Augen Chabons wäre es eine "fucking Dystopie", würde eine Gesellschaft jemals den Gebrauch von Schimpfwörtern ablegen oder verbieten.

Wenn Romulaner so viel gegen synthetisches Leben haben, warum war ein Romulanischer Admiral vormals so sehr an Data interessiert?
Die Existenz eines Romulanischen Cybernetikers sei ähnlich wie das Dasein als Arzt des Dritten Reichs, schreibt Chabon. In der TNG-Folge "Der Überläufer", auf die die Frage abzielt, sagt Data allerdings auch, dass das Konzept nicht sehr ansprechend klingt und dass dieser Romulaner ebenso empfinden sollte. Auf die Art und Weise umschifft Chabon möglicherweise ein bisschen das Thema, doch in "Der Überläufer" wird so eben auch angedeutet, dass die Romulaner dem synthetischen Leben eigentlich nichts abgewinnen beziehungsweise nicht abgewinnen sollten.

Warum nennt Raffi Jean-Luc JL? Wie respektlos, Picard würde das nicht dulden!
Das mag vielleicht wahr sein, schreibt Chabon, aber das ist auch nicht der Picard, wie wir ihn kennen. "Die harte, danklose, verzweifelte Arbeit, um den Flüchtlingen zu helfen, hat dafür gesorgt, dass sie [Raffi und Picard] eine merkwürdige (nicht-sexuelle) Intimität entwickeln, und zwar auf den verlassenen Kolonialwelten, wo sie oft die einzigen Offiziere der Sternenflotte und die einzigen Menschen waren."

Benutzeravatar
Holger
Moderator
Beiträge: 46955
Registriert: 03.04.2003, 12:06
Wohnort: Dessau-Roßlau

Re: Star Trek Picard

17.02.2020, 07:47

Also ich zeige immer noch mit dem Daumen nach oben was PIC betrifft.

Da regt man sich im Web darüber auf das Soji und Narek in Kubus Eis laufen. Als ich die Szene gesehen habe konnte ich nur sagen "Na und?". Verliebte habe ich schon ganz andere verrückte Sachen machen sehen. Dann ein Gejammer über "Ninja-Nonnen". In unserer Kultur gibt es auch Kreuzritter, Kriegerpriester oder Paladine. Warum etwas Ähnliches nicht auch in der romulanischen Kultur? Was wissen wir wirklich von der romulanischen Zivilkultur? Wenn wir ehrlich sind seit 50 Jahren nicht viel. Ein bisschen aus dem TNG-Zweiteiler "Wiedervereinigung?" oder aus "Nemesis".
Auch das die Romulaner eine Art schottisches Breitschwert tragen bringt mich jetzt auch nicht aus der Fassung. In vielen postapokalyptischen Kulturen im Scifi-Genre griff man zu alten Waffen.

Ich kann diesen rumheulen von Teilen der Fans nicht verstehen. J.J.Abrams möchte man nicht, DSC möchte man nicht und jetzt wird PIC zerlegt. Was will man dann, frage ich mich ernstlich. - Ich mag sowohl die Darstellung als auch die Story..

Benutzeravatar
zimmerer
Beiträge: 36829
Registriert: 03.02.2009, 12:57
Wohnort: Österreich

Re: Star Trek Picard

17.02.2020, 14:30

Leute, die über alles was neu ist herumlästern, leben in der Vergangenheit. Und die wird nicht wiederkehren. Diese Typen haben auch damals sicher über ENT und/oder VOY gelästert und jetzt nehmen sie es womöglich als Referenz um über PIC herzuziehen....

Ich find PIC spiegelt wahres ST mit sehr viel Nostalgiefaktor wieder!!! Besser noch als DSC, obwohl das auch schon gut war.
Die Richtung stimmt, die Figuren stimmen auch - auf geht's, weiter so! (sag ich zu dem ganzen!!!)

Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Google [Bot] und 9 Gäste