RS Atlantis - Science Fiction Chat Rollenspiel

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Tal_Ylar
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RS Atlantis - Science Fiction Chat Rollenspiel

22.04.2013, 20:57

Ju'lan'tru,

ich möchte dazu einladen, bei Interesse an einem Science Fiction Chat Rollenspiel bei uns mal vorbeizuschauen und sich anzumelden und stelle unser Projekt mal kurz vor..

Wer sind wir?

Eine Gemeinschaft für Fans von Star Trek, Andromeda, Babylon 5, Star Wars, Battlestar Galactica, Stargate Atlantis, Space 2063, Mission Erde, V - die Besucher und jeder anderen denkbaren SF...

Was bieten wir?

Chat, ein kontinuierliches Science Fiction Cross-Over Rollenspiel mit eigenem Chatprogramm und Sound, Multiraum-System, Wiki, Forum, eine aktive Community. Wir sind seit 09/2001 aktiv.

Was suchen wir?

Deutschsprachige Sci-Fi Fans egal welchen Ursprungs, denen Aktivität, Benehmen und Kreativität wichtig sind. Vorteile haben kontakt-, spielfreudige und offene Menschen, die ein Rollenspiel nicht als reine Kampfsimulation betreiben, das Zusammenleben mit anderen üben und so fürs reale Leben etwas mitnehmen wollen.

Wo kann man sich anmelden?

(wer mehr wissen mag, klickt auf den Link unterm Banner)

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Tal_Ylar
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Re: RS Atlantis - Science Fiction Chat Rollenspiel

08.07.2013, 01:05

News Juli 2013 - Ein Fels in unsicheren Zeiten

In letzter Zeit hat sich so einiges bei uns getan. Anfang Mai spielten wir unser 600. Rollenspiel seit der Gründung und es gab ein Update für das Atlantis Script, um das Spielen von NPC zu vereinfachen. LtCmdr[sg] Sheppard wurde nach 5 Jahren RPG-Zugehörigkeit zum neuen ersten Offizier der Atlantis und Leiter der Abteilung ASD/Eagles ernannt, da der bisherige Spieler nach 11,5 Jahren vorläufig aussteigen musste. Es gab auch viele weitere Beförderungen und einige Neue stießen zu uns. Wir haben zudem begonnen, Nahrungs- und Genussmittel unterschiedlicher Völker in einem Wiki-Artikel zu sammeln.

Unser Handlungsbogen "Apokalypsis" entwickelte sich inzwischen weiter, und die Atlantis erweist sich zunehmend als Fels in der Brandung unsicherer Zeiten: Kurz nach Betreten der Thulan-Station und dem Zoll- und Registrierungscheck forderten Uniformierte und ein Mann in festlicher Kleidung einen Teil des Außenteams auf, sie in einen Tempel zu begleiten. Dort versuchte sie der Mann über die vergangenen Ereignisse zur Zerstörung der Inselwelt, des Planeten Wybath V und der Geschäfte auf Wybath IV zu befragen, um die Atlantis für den Orden des Tempels als Feind oder Freund zu bewerten. Er berichtete von einer Prophezeihung, in der nach einer sehr langen Zeit des Dunkels die Gaben der Götter zurückkehren, eine grosse Schlacht zwischen ihren Göttern stattfinden und dann ein angenehmes Leben für alle in der Region beginnen würde. Als Gaben bezeichnete er dabei unter anderem die Hochtechnologie der Iconier und die Abwehranlage, die der Breen-Händler, den er "Mann im Schutzanzug" nannte, auf Wybath IV an die dortige Regierung verkaufte und installierte. Die veränderten Bezeichnungen und eine religiös motivierte Definition, dass jemand nur gute oder nur böse Taten vollbringt, erschwerten die Kommunikation dabei aber erheblich. Ein Mitglied des Außenteams konnte sich dem Entziehen, indem er am Anfang in einer Personenmenge abtauchte. Er verfolgte später unauffällig den Tross bis zum Tempeleingang, setzte sich in ein Lokal gegenüber, befragte den Kellner über den sogenannten "Orden der Flammen" und erfuhr, dass der Orden einst die absolute Macht im Sektor hatte und diese versucht, wieder auszudehnen.

Nachdem die Missverständnisse ausgeräumt und die Zerstörung von Wybath IV und der Inselwelt als unbeabsichtiger Unfall erklärt werden konnten, ließen sie die Ordensleute wieder gehen. Die Außenteam-Mitglieder trafen vor dem Ausgang des Tempels zusammen, tauschten die gewonnenen Informationen aus und kehrten nach kurzer Diskussion zur Atlantis zurück, da sie sich nach dem Vorfall auf der Station nicht mehr sicher fühlten. Inzwischen traf das Voth-Stadtschiff bei der Station ein. Als man auf der Atlantis im Debriefing war, kam der Diplomatenkreuzer Kalryssian mit einer Militäreskorte im System an. Seine Reaktoren überlasteten kurz darauf und mehrere Explosionen zerstörten das Schiff. Die ersten Informationen darüber erhielten die Atlantiker wieder von dem News-Sender vom Planeten Wybath IV:

"Soeben erfahren wir, dass bei der Thulan-Station der Diplomatenkreuzer Kalryssian explodiert ist. Erste Berichte gehen von einem Bombenanschlag des sogenannten Ordens der Flammen aus. An Bord waren ranghohe Vertreter der interstellaren Allianz, die auf dem Weg zu einer Konferenz waren. Für Sie Dalas Kaltrek für die Quappa-News."

Später trafen eine Militärfregatte und ein Schiff des TV-Senders der Allianz vor Ort ein, um die Zerstörung des Kreuzers zu untersuchen. Die Atlantis fragte nach einer Abdockerlaubnis an, die aber mit Hinweis auf die laufende Untersuchung abgelehnt wurde. Auch der Allianz-Sender brachte eine News zu dem Zwischenfall:

"Hier ist Ihr erster Allianz-TV-Sender. Wir senden live aus dem Thulan System, wo vor einer halben Stunde der Diplomatenkreuzer Kalryssian explodierte. An Bord waren ranghohe Diplomaten, die auf dem Weg zu einer wichtigen Konferenz der interstellaren Allianz waren, die wir alle so lieben. Vor uns liegt ein Trümmerfeld, das von dem Kreuzer stammt. Außerdem eine Militärfregatte und wow.. zwei Schiffe, die ich noch nirgends gesehen habe. Diese Schiffe sind riesig. Ob sie wohl was damit zu tun haben? Wir werden es für Sie herausfinden! Hier ist Gluk Tyr von den ATV News."

Der Atlantis-Crew erschien die Lage vor Ort zu unsicher. Daher verließen sie mit den Voth das Gebiet und machten sich auf den Weg zu einer Iconier-Einrichtung außerhalb des Einflusses der Allianz und des Ordens. Der Voth-Kommandant Col.Setik bat um ein Gespräch und beamte an Bord. Während des Meetings mit dem Voth-Kommandanten traf ein Notruf eines Frachters ein, der von einer Vielzahl kleiner Jäger angegriffen wurde. Da man schon weit außerhalb des Allianzgebiets war, flogen die Atlantis und die Voth hin, gingen aber vorsichtshalber am Rand des Methil-Systems unter Warp. Die Jäger waren unbekannter Bauart und warteten um den Frachter herum, der sich nicht mehr bewegte. Kurz darauf trat ein Kreuzer, ebenfalls unbekannter Bauart, von der anderen Seite in das System ein, die Jäger drehten um und flogen auf die Atlantis zu. Der Breen-Händler vermutete, dass es sich um die Hur'q handeln könnte, ein als ausgestorben geltendes Volk des Gamma Quadranten, welches vor einigen Jahrhunderten unter anderem die klingonische Heimatwelt Quo'nos überfiel. Als die von der Atlantis ausgesendeten Eagles durch die schilddurchdringenden Waffen des Gegners schwer getroffen und zwei sogar zerstört wurden, ordnete der Captain den Rückzug an. Die Atlantis und die Voth sendeten Sperrfeuer zu den feindlichen Jägern. Die verbliebenen Eagles landeten. Die Jäger griffen nun mit Torpedoes die Atlantis an. Das Punktverteidigungssystem konnte sie kurzzeitig abgefangen. Angesichts der Übermacht mussten kurz darauf die Atlantis und die Voth selbst zurück in den Raum der Allianz fliehen. Vor der Grenze an der Reluctan-Passage wurden die Jäger mit einer Spezialwaffe des Breen vernichtet und der zugehörige Kreuzer drehte leicht beschädigt ab.

Die Atlantis flog mit den Voth zurück zur Thulan-Station. Man wählte also das kleinere Übel. Die Militärschiffe waren nicht mehr vor Ort. Kurz der nach Ankunft tauchte ein Shuttle in der Nähe der Atlantis auf und sendete einen Ruf. Der Insasse des Shuttles gab an, ein Überlebender eines Kolonie-Schiffsunglücks und seit 4 Jahren in unbekanntem Gebiet unterwegs zu sein, sowie zur Spezies Automaton zu gehören, deren Heimatwelt zerstört wurde. Während der Neuling auf der Krankenstation zunächst vom MHN durchgecheckt wurde, besorgte ein Crewmitglied auf der Station örtliche Sternenkarten. Der Breen erkundete derweil die Gegend. Das MHN konnte bis auf eine interdimensionale Verschiebung aufgrund der kybernetischen Struktur des Neulings nichts weiter feststellen. Ein hinzugezogener Technik-Experte konnte mit seinem Tricorder aber auch nicht viel mehr sagen, als dass eine Art Plasmawerfer im rechten Arm vorhanden ist, den das Fremdwaffendeaktivierungssystem der Atlantis aber bereits deaktivierte. Er konnte bisher auch keine Energiequelle identifizieren, mit der der Automaton angetrieben wird. Dieser berichtete, dass er von "Dust" angetrieben wird, welches sich in der Luft befinden würde und als hochkomplexe Energieform alles zusammenhalten würde. Allerdings konnte er nähere Details dazu nicht liefern, da sein Wissen darüber sehr begrenzt ist. Die Automaton wurden von den vor Tausenden von Jahren ausgestorbenen Reyan erschaffen. Sie weisen allerdings nur wenig Parallelen zu den Iconiern auf, unter anderem weil sie es nie in den Weltraum schafften und nur einen Planeten besiedelten. Es wurden also keine Gefahren für Schiff oder Besatzung erkannt, die von dem Automaton ausgehen könnten.

Anschließend begaben beide sich zum Hangar, um dort den Datenkern des Automaton-Shuttles zu analysieren. Dafür wurde dieser an einen technischen Scanner eines Atlantis-Shuttles angeschlossen und die Konvertierung, Ausschluss von eventuellem Schadcode und Universalübersetzung der Daten begann. Als der Breen von seiner Erkundungsreise wiederkehrte, brachte er ebenfalls Daten mit, die nun von seinem Schiff über ein anderes Shuttle in der gleichen Verfahrensweise zum Atlantis Computer geschleust wurden. Anschließend begann ein Besatzungsmitglied die Schiffsführung, bei der neben dem Neuling auch der Breen und der Counselour mitkamen. Die Führung musste unterbrochen werden als unbekannte Schiffe gleicher Bauart wie beim Frachterangriff vor einigen Tagen auftauchten. Die Atlantis und das Voth-Stadtschiff entfernten sich von der Thulan-Station, um sich zurückzuziehen und die Fremden möglicherweise von der Station abzulenken. Die Station sendete einen Notruf aus, die Fremden verfolgten aber die Atlantis. Plötzlich tauchten aus Subraumverzerrungen Ordensschiffe auf und griffen die Fremden an, während sich die Atlantis unter dem Voth-Stadtschiff in Sicherheit brachte, welches von den fremden Waffen weniger betroffen war. Als dann auch noch der Allianz-Militärverband Calrypso auftauchte, zogen sich die Fremden zurück. Sowohl Atlantis, als auch das Voth-Stadtschiff und die Thulan-Station blieben ohne Verletzte und Beschädigungen. Die Atlantis und die Voth nahmen Kurs in Richtung des Allianz-Zentrums zu einer Ordensstation, die der Breen auf seiner Erkundung fand, um dort besser als im Außenbereich vor den Angriffen geschützt zu sein. Unterwegs beabsichtigte man daher auch soviele Militärstationen wie möglich zu passieren, zuerst eine im Merkator-System. Die Erlaubnis für den Durchflug bekam man vom Allianz-Militärverband Calrypso, der aber auch um einen Besuch einer seiner Stationen bat, da man Fragen an die Atlantis-Crew hätte. Der Captain übermittelte an den Breen die Anfrage der Händler an Bord, ihn als Vertreter ihrer Interessen, also als Promenadendeckvorsteher einzusetzen, da er bereits viele Kontakte zum Atlantis-Kommando unterhält.

Der Orden verweigerte der Atlantis den Systemeintritt in sein heiligstes System zwar, bot allerdings als Alternative am Rand seines Raums einen Allianz-Außenposten in der Kalipuja-Ausdehnung an, wo man andocken darf. Die Atlantis wurde darauf hingewiesen, dass im Raum des Ordens weder von der Atlantis noch den Voth Waffen und Sensoren verwendet werden dürfen. Der Captain klärte mit dem Breen-Händler die offenen Fragen zum Promenadendeckvorsteher-Posten. Unterwegs fielen aufgrund eines alten Gelpacks zwei Konsolen auf der Brücke aus, die aber repariert werden konnten. Die Atlantis und die Voth kamen im Merkator-System bei dem Allianz-Militärposten an, bei dem sich viele Militärschiffe befanden. Die Schiffsführung wurde fortgesetzt und schließlich erfolgreich beendet. Der Automaton beantragte beim Captain auf unbestimmte Zeit Asyl an Bord der Atlantis und füllte das entsprechende Formular dafür aus. Anschließend fand ein Gespräch mit dem Captain statt, der den Asylantrag gewährte und ihm vorschlug, in der Technik/Wissenschaft anzufangen. Dafür bekam er einen Zugang für die Informationen über die Technik/Wissenschaft, damit er sich vorbereiten kann. Er stellte die Anfrage, ob er an das Netzwerk des Schiffs angeschlossen werden kann. Da die benötigte Pufferlösung bisher nur improvisiert vorliegt, wird es wohl eins seiner ersten Projekte werden, da es dafür noch mehr Bedarf gibt.

Nachdem er meldete, dass er für den Posten bereit ist, wurde er vom Captain zum Crewman für die Technik/Wissenschaft ernannt. Weil er noch eine Uniform und eine Einführung in sein Quartier brauchte, wurde der Counselour damit beauftragt. In der Zwischenzeit sprach der Captain mit dem stellvertretenden Leiter der ASD/Eagles darüber, dass der Zustand des ersten Offiziers sich leider so verschlechtert hat, dass er wohl vorerst seine Pflichten nicht wieder aufnehmen kann. Dadurch wurde die Beförderung des Stellvertreters zum ersten Offizier und Leiter der ASD/Eagles notwendig. Anschließend besprach man kurz die nächsten Punkte und rief den Breen zum Bereitschaftsraum, um ihn zum Promenadendeckvorsteher zu ernennen. Da der Counselour auch schon lange sehr gut in dem Job an Bord arbeitet und mehr macht, als es dem Rang eines Assistenten entspricht, wurde sie ebenso befördert. Die vom Counselour replizierte Uniform stellte für den Automaton ein Problem dar, weil seine Physiologie ein Tragen unmöglich macht. Somit wurde ausnahmsweise eine Lackierung genehmigt und er gebeten, das mit dem Promenadendeckvorsteher für die Umsetzung zu besprechen. Anschließend gab es eine Feier auf dem Promenadendeck, bei der zuerst einige Reden gehalten wurden. Der neue erste Offizier verwies in seiner Rede auf den Anlass und alle zu forderte einer Schweigeminute für seinen Vorgänger auf, die sofort eingelegt und mit militärischer Pfeife und Salutieren des militärischen Teils der Crew beendet wurde. Der neue Promenadendeckvorsteher bedankte sich in seiner Rede bei Besatzung und Händlern für das Vertrauen, kündigte Terminals auf dem Promenadendeck mit Zugängen zu seiner Schiffsdatenbank an und verwies auf das Buffet und den Wunschbrunnen. Der Counselour betonte in ihrer Rede die guten familiären Bindungen an Bord des Schiffs und dankte allen für die gute Zusammenarbeit. Anschließend wurde der Automaton vom Promenadendeckvorsteher offiziell zur Aufnahme in die Crew gratuliert und bekam die Schulterplatten mit Atlantis Logo und seiner Abteilungsfarbe überreicht.

Bei dem folgenden Buffet gab es zahlreiche Speisen und Getränke, darunter auch klingonische und romulanische. Es entwickelten sich Gespräche, in dessen Mittelpunkt der Automaton stand. Der neue Crewman erzählte, dass Automaton feiern nicht kennen würden, sondern nur arbeiten. Auch leben sie in einem Konsens, einem Zusammenschluss der Individuen. Der Breen-Händler zog daraufhin Vergleiche zu den Borg, deren Kollektiv ähnlich aufgebaut ist. Der Automaton berichtete auch vom ewigen Krieg in seinem Universum, wo das Great Empire gegen die Pilgrims kämpft. Derweil hatte ein kleiner R2-Droid arge Probleme über das Promenadendeck zu gelangen, weil er ständig den zahlreichen Leuten ausweichen musste. Da ein Crewmitglied klingonisches braq'taQul und targ tlq (Targherz) aß und sich der Counselour mal geschworen hatte, alles auszuprobieren, stellte er es ihr kurz vor und sie startete das Experiment mit einem braq'taQul-Wurm. Das erste Ergebnis war ein entwischter Wurm. Als sie es kurz darauf schaffte, einen Wurm zu essen, führte es dazu, dass sie das Promenadendeck fluchtartig in Richtung Krankenstation verlassen musste, wo sie vom MHN einen Eimer erbat und später beschloss den Regeln ihres Volkes zu folgen, die sie zuvor vergessen hatte, Lebendes nicht wieder zu verzehren. Später ging es um die Möglichkeiten, für den Automaton replizierte, anderweitig hergestellte oder im Arboretum angebaute Lebensmittel zu verwenden.

Die Feier ging langsam zu Ende. Die ersten fingen mit ihren Arbeitsschichten wieder an und das Promenadendeck begann, sich zu leeren. Der Captain bekam einen Ruf von der Militärstation Merkator durchgestellt, in dem sie um einen Besuch von der Atlantis bei einem General Putilmse baten. Er beauftragte daraufhin den ersten Offizier, mit dem Counselour das Treffen wahrzunehmen. Anschließend sprach er mit dem Promenadendeckvorsteher über die neuen Zugriffsstationen und die Überarbeitung der Katastrophenpläne für das Promenadendeck. Der erste Offizier und der Counselour begaben sich in den Transporterraum und beamten auf die Station, die in dunkelrotem Licht sehr düster erschien. Sie wurden von einem Allianz-Offizier empfangen und durch eine Vielzahl von Gängen zu einem Raum gebracht, wo der Offizier einen Knopf drückte, durch eine sich schnell schließende Tür verschwand und die beiden Besucher zurückließ. Diese versuchten die Wände abzutasten, mit dem Tricorder zu untersuchen und mittels der Kommunikatoren zur Atlantis Kontakt aufzunehmen, was aber vermutlich wegen eines Dämpfungsfelds misslang. Plötzlich sprach der General aus einem Lautsprecher in der Wand zu ihnen. Nach einer kurzen Entschuldigung für die Umstände forderte er sie auf, in einem Terminal Informationen über die fremden Angreifer zu hinterlegen und meinte, dass eine Kooperation die Reise der Atlantis sehr vereinfachen würde.

Ein Crewmitglied begann damit, auf Weisung des Captains den Automaton in die Technik/Wissenschaft einzuführen. Nachdem sie alle Brückenstationen behandelt hatten, gingen sie in den Maschinenraum und begannen damit einen Datenkonverter für externe Geräte zu konstruieren. Der Promenadendeckvorsteher führte zur Überprüfung der Katastrophenpläne eine Evakuierungsübung auf dem Promenadendeck durch und stellte in seinem Abschlussbericht fest, dass die Turbolifte und Übergänge zwischen den Decks der größte Engpass und eine Möglichkeit zur Beschleunigung ein Netz von Kurzstrecken-Portalen wären. Der Raum von der Station, in dem der Counselour und der erste Offizier sich befinden, wurde in der Zwischenzeit heimlich als Container zu einem der Schlachtschiffe abtransportiert, welches dann mit einer Fregatte das Merkator-System kurz darauf verließ. An Bord der Atlantis stellte man das erst einige Zeit später fest, als der Captain bei der Merkator-Station nach ihnen fragte. Doch weder wusste man dort davon, dass sie auf der Station sein sollten, noch kannte man den General. Über den Zielort der beiden Schiffe gab man keine Auskunft. Der Captain rief Alarm gelb für die Atlantis aus, ließ nach den Antriebsspuren der beiden Schiffe scannen und nahm mit der Atlantis die Verfolgung auf.

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Re: RS Atlantis - Science Fiction Chat Rollenspiel

08.07.2013, 06:55

Danke für das Update.

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Tal_Ylar
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Re: RS Atlantis - Science Fiction Chat Rollenspiel

29.09.2013, 23:05

Gerne. Und da kommt auch schon das nächste. :)

News September 2013 - 12.Jubiläum und das Kalipuja-Patt

In diesem Monat jährt sich das Bestehen unserer Gemeinschaft nun schon zum 12.Mal. Wir werden das in einem kommenden Rollenspiel gemeinsam auf der Atlantis feiern, doch derzeit hält uns der noch offene Ausgang des Handlungsbogens "Apokalypsis" in Atem. In der aktuellen Situation ist der Orden auf der einen und die fremden Angreifer der Kam'Jahtae auf der anderen Seite. Die Atlantis mit dem Voth-Schiff bei der Iconier-Station dazwischen erscheint als einzigster Grund, warum sich beide Seiten noch nicht im Endkampf befinden, auf den der Orden sich seit Jahrhunderten vorbereitete...

Nachdem der Counselour und der erste Offizier wie zuletzt berichtet entführt worden waren, wurden die Antriebsspuren der Entführer bis ins Puyus-System verfolgt. Der Captain erspürte durch die Macht die Anwesenheit des ersten Offiziers auf einer Station, der ebenfalls Machtfähigkeiten hat. Die Atlantis wurde erstmal hinter einem Planeten versteckt. Nach kurzer Beratung entschied man sich für eine geheime Operation. So bereitete der Breen einige seiner Avatare vor und gab ihnen das Aussehen von Allianz-Personal. Anschließend flogen er und zwei weitere Besatzungsmitglieder der Atlantis mit der Yacht seines Schiffs getarnt zur Puyus-Station. Aufgrund der Kälte auf dem Breen-Schiff musste einer davon einen Schutzanzug tragen. Das anfängliche Problem mit der Anzeige, die zeitweise noch in der Sprache der Breen war, konnte man mit dem Universalübersetzer eines Tricorders lösen.

Bild

Kreuzer der Kam'Jahtae verfolgt ein Schiff

In der Zwischenzeit bekamen die Entführten durch ein Loch Lebensmittel- und Getränketüten in ihr Gefängnis geworfen. Eine neue Öffnung führte zu einem kleinen Raum, wo ein Loch in der Decke, im Boden und ein Knopf an der Wand war. Wie sie - nicht ohne nass zu werden - rausfanden, handelte es sich dabei gleichzeitig um eine Dusche, als auch um die Toilette ihres Gefängnisses. Das Rettungsteam nutzte passive Scanner und fand im unteren Bereich der Station Reaktoren und eine Schwachstelle in den Stationsschilden, wo 20 Sekunden lang alle 5 Minuten beamen möglich war. Außerdem fand es Lebenszeichen des Stationspersonals, einer Komuin und eines Menschen, also die des Counselours und des ersten Offiziers. Allerdings entdeckte es auch ein Dämpfungsfeld um ihren Standort, der das direkte Herausbeamen unmöglich machte. Man beratschlagte erneut und setzte die Avatare in der unteren Ebene ab, wobei man das Transportersignal auf einem rauschenden Kom-Signal tarnte. Die Avatare orientierten sich kurz und suchten Wege, die beiden entführten Crewmitglieder zu befreien. Sie fanden dafür drei Generatoren, die sie zeitgleich lahm legten. Die Station verlor die Energieversorgung, man beamte die Crewmitglieder und die Avatare an Bord und kehrte unbehelligt zur Atlantis zurück. Das Verschwinden der Entführten dürfte auf der Station erst sehr viel später bemerkt worden sein.

Die Atlantis verließ das System und flog mit Warp 4 Richtung Kalipuja-Ausdehnung. Der erste Offizier und der Counselour begaben sich auf die Krankenstation. Das MHN stellte aber keine Kontamination, sondern nur eine längere Zeit der fehlenden Nahrungsaufnahme und eine leichte Pigmentstörung fest, was gut behandelt werden konnte. Beide gaben an, dass die Allianz Informationen von ihnen über die fremden Angreifer wollte. In der Zwischenzeit wurde in einem Labor der Technik/Wissenschaft am Konverter-Prototyp für die Aufnahme von fremden Datenströmen in den Atlantis Computer weiterentwickelt und erste Erfolge erzielt.

Kurz darauf meldete sich der TV Sender wieder: Hier ist ihr erster Allianz TV-Sender. Wir senden live aus unserem Hauptquartier mit sehr guten Nachrichten für viele Frachter und die südliche Allianzregion, die in den letzten Wochen von vereinzelten Angriffen einiger Terroristen betroffen waren. Wie uns die Militärverwaltung versicherte, wurden die Terroristen erfolgreich zurückgeschlagen und ihre Schiffe ohne größere Schwierigkeiten geentert. Es gab auf Seiten der Allianz kaum Verluste zu beklagen und die Region ist wieder sicher. Hier ist Gluk Tyr von den ATV News und ich hoffe, dass Sie eine gute Reise haben.

Nach dieser Meldung gab es eine Kommunikation mit den Voth, die zur Atlantis aufgeschlossen hatten und in einer verschlüsselten Kommunikation von einer großen Flotte unbekannter Schiffe sprachen, die sich auf das Merkator-System zu bewegten. Die Angriffe der Fremden begannen also erst richtig. Nach Langstreckensensoren-Informationen der Atlantis wurde sowohl die Merkator-Station mit ihren vielen Militärschiffen, als auch die Thulan-Station vollkommen zerstört und es fand eine Schlacht bei der Reluctan-Passage statt, bei der Militär- und Zivilschiffe verlorengingen. Der Orden scheint die Fremden, die eine Tarntechnologie verwenden, nur im Merkator-System versucht haben aufzuhalten, wobei er einige Erfolge beim Zerstören der fremden Schlachtkreuzer hatte. Der Promenadendeckvorsteher verfasste nach Rücksprache mit dem Captain eine Erklärung an die Händler, dass vorübergehend alle Handelsaktivitäten eingestellt werden müssen und der Hangar für Handelsschiffe geschlossen bleiben muss. Die Atlantis beschleunigte erst auf den derzeit maximalen Reiseflug Warp 7 und später auf die derzeitige Maximalgeschwindigkeit Warp 8, um schneller bei der Kalipuja-Ausdehnung und damit am Rand des Ordensraums anzukommen.

Die Atlantis kam mit den Voth bei der Kalipuja-Ausdehnung an und fand hinter der dortigen Allianz-Station auf dem Ordensgebiet eine gigantische Flotte des Ordens vor, die ein Tachyon-Netz aufbaute, um getarnte Schiffe entdecken zu können. Auf einigen der Ordensschiffe konnten keine bekannten Lebenszeichen gefunden werden. Diese unbemannten Schiffe wurden jedoch immer zahlreicher. Deshalb wurden aus den noch fehlenden Bereichen Crewmitglieder auf die Brücke gerufen und diese voll besetzt. Der Counselour spürte auf den Schiffen eine Unruhe und Aufregung, die sie als Ruhe vor dem Sturm bezeichnete. Sie konnte keine Angst wahrnehmen und stellte fest, dass sie es als ihr Schicksal ansehen hier zu kämpfen. Sie wären so darauf getrimmt, dass dieser Kampf unvermeidbar ist, dass ihre Gedanken ihn zu etwas Unvermeidbarem machen würden. Von der Ordensflotte wurden einzelne zivile Transporter durchgelassen. Dadurch entschloss sich der Captain dazu, die Beziehungen zum Orden zu verbessern, um ebenfalls auf das Gebiet des Ordens zu gelangen. Man näherte sich der Allianz-Station und bekam nach kurzer Kommunikation Liegeplätze zugewiesen, zu denen sich die Atlantis und das Voth-Schiff begaben. Bei Scans wurde festgestellt, dass die Allianz nur mit einer geringen Mannschaft einen kleinen Teil der Station benutzt, der Rest verlassen ist und sie anders aufgebaut ist als alle bisherigen Allianz-Stationen, die man besuchte. Der Captain genehmigte die Außenmission und bat alle auf der Brücke um Wachsamkeit, da es zu jeder Zeit zu Kampfhandlungen oder einem erneuten Aufbruch kommen könnte.

Die Atlantis bekam mit, wie sich ein Aufklärer der Fremden tarnte, ins Ordensgebiet einflog und von einem Kreuzer des Ordens zerstört wurde. Kurz vorher sendete er eine verschlüsselte Botschaft ab, die noch dekodiert werden muss. Da es bisher keine weiteren Angriffe gab, sammeln die Fremden wohl ihre Kräfte und der Zeitpunkt war günstig für einen Besuch der Station. Bei Ankunft sah sie sehr viel heller, aber auch ziemlich ungepflegter als die bisher besuchten Stationen der Allianz aus. Ein Scan mit dem Tricorder zeigte nur 74 Lebensformen, was ziemlich wenig ist für eine Station dieser Größe. Außerdem fand man dadurch heraus, dass sie von Iconiern gebaut wurde. Die Allianz stellte auf ihr nur ein paar Container auf, die als Bar, Frachtraum, Kommandantenbüro und Quartiere genutzt werden. Das Team besuchte zuerst die Bar, um Kontakt zu bekommen. Der erste Offizier gab ein Bier für das Außenteam aus, welches der korpulente und recht wortkarge Barkeeper brachte. Es stellte sich als übelriechend, aber ungefährlich heraus. Man erhielt durch Mithören eines Gesprächs einen Hinweis auf die Herkunft der fremden Angreifer, die Kam'Jahtae genannt werden. Nach Informationen der Atlantis Datenbank sind sie eine insektoide Spezies und Nachfahren der Hur'q. Sie tauchten im Jahr 2377, also kurz nach dem Ende des Dominionkriegs in der romulanischen neutralen Zone auf, wo sie eine Invasion begannen. Die Bestätigung der Vermutung des Breens zur Identität der Angreifer ist der erste große Durchbruch seit Monaten für die Atlantis.

Nachdem man in der Bar erstmal nicht mehr erfuhr, weil es dort in dem vorderen für alle offenen Raum auch ziemlich leer war, begab man sich in einen Gang zu dem unbewohnten Teil der Station. An dessen Ende konnte eine Tür mittels des zugehörigen Terminals und einer replizierten, hydraulischen Stemmvorrichtung geöffnet werden. Das Außenteam begab sich in den dunklen Raum dahinter und schloss einen mobilen Generator mit Frequenzumwandler an, der von der Atlantis angefordert und hingebeamt worden war. Als die Beleuchtung und einige Konsolen liefen, hörte man Schritte im Gang und ließ die Tür wieder zufallen, indem man die Stemmvorrichtung von der Tür schoss. Über die Konsolen erfuhr man, dass man sich in der Frachtabteilung der Station befindet und dass die Allianzcontainer alle von Fremdreaktoren betrieben werden, weil die Stationsreaktoren inaktiv waren. Außerdem fand man eine Karte der Station, die auch die Hauptbrücke zeigt. Die Überreste der Stemmvorrichtung wurden von der Atlantis weggebeamt und das Außenteam begab sich in einen Lift. Die Atlantis wurde vom Team gebeten, die Funkfrequenzen zu stören, damit man die Station in Ruhe übernehmen konnte. Die manuell eingegebene Route führte den Lift aber zunächst nicht wie erwartet auf die Hauptbrücke, sondern in die Abfallanlage. Ein erneuter Versuch wurde gestartet und der Lift setzte sich in Bewegung. In der Zwischenzeit überfielen die Fremden eine Allianzstation im Zypra-Sektor und schlugen eine Allianzflotte zurück, bevor sie von einer anderen zum Rückzug gezwungen wurden.

Der Lift mit dem Außenteam stoppte zwischen Deck 3 und 4. Die komplett manuelle Steuerung lieferte den holprigen Rest des Wegs, sodass man schließlich bei der Hauptbrücke ankam. Nachdem man lange nach einem Energieanschluss suchte, konnte man diesen unter einer Abdeckung nahe der Energiekonsole finden und ein ZPM mit einem Energieumwandler des Breen anschließen. Man musste die Energiezufuhr aber drosseln, da der Anschluss nicht mehr verkraftete, sodass nur die Notbeleuchtung und einige Konsolen versorgt werden konnten. Die Allianz ist immer noch auf die Frachtsektion beschränkt. Vermutlich haben sie keine Geräte, um sich irgendwo durchzuschneiden. Mit der Hauptenergie hatte man Glück und konnte sie relativ schnell reaktivieren. Allerdings wurden die Fremden dadurch auf die Station aufmerksam, wie man mit den sehr fortgeschrittenen Stationssensoren feststellen konnte. Sie änderten ihr Ziel und flogen nun alle auf die Station zu. Es gelang die Schilde online zu bringen, die um vieles stärker als die der Atlantis und selbst der Voth sind. Man schaltete die Schilde kurz ab, brachte beide Schiffe nahe an die Station und aktivierte sie wieder, sodass sie beide innerhalb des Schildperimeters Schutz finden. Außerdem beamten viele Techniker der Voth und der Atlantis auf die Station, um sie vollständig online zu bringen, bevor ein möglicher Angriff der Fremden startet. Etwas später merkte man, dass die Leitung des mitgebrachten Generators durchschmorte, als die Hauptenergie online ging. Man konnte ihn aber fernabschalten. Da die ZPM-Energie innerhalb des Energiesystems eine Feedbackwelle aufzubauen begann, schaltete man auch diese Verbindung ab.

Durch die Aktivierung einiger Fern-Waffensysteme der Station und einem erfolgreichen Test an einem Asteroiden, enttarnte sich ein Aufklärer der Fremden daneben und flog weg. Kurz darauf zogen sich die Fremden in das System K38 zurück. Sie sammeln sich nun dort, wo sie zuvor herkamen. In dem System wurden durch Scans ionisierter Wasserstoff, Thetabandstrahlung, Fluktuationen im Quantenniveau und im Subraumströmungsfeld, Neutrinoemissionen und Verteronpartikel festgestellt. Laut dem Captain, der ein Experte auf dem Gebiet ist, weißt das auf ein Wurmloch hin. Die Rückverfolgungsanalyse dauert noch an, aber seine Tachyon-Phasenausrichtung lässt eine künstliche Entstehung und sein transkinetischer Vektor eine andere Dimension als Herkunftsort vermuten, aus der die Fremden weiterhin Schiffe schicken. Man hat also nur etwas Zeit gewonnen. Ein weiterer Test mit Nahkampf-Waffensystemen und Test-Drohnen von der Atlantis erbrachte zunächst eine geringe Zielgenauigkeit. Als dann aber auch noch eine Energieleitung platzte, brach man erstmal ab, um die Haupt-Energieleitungen zuerst und danach die Neben-Energieleitungen zu untersuchen, da die Station doch sehr alt ist. Durch den Breen wurden unter Verwendung seines Schiffs Aurora Borealis auf einigen unbenutzten Waffenplätzen der Station autonom versorgte Waffen montiert, ein Torpedolancer und zwei Energiewaffen. Außerdem begann er damit defekte Energieleitungen mit Naniten zu reparieren.

Als die Energieleitung platzte, wurden einige Techniker verletzt. Sie wurden zur Atlantis gebeamt und ihre Verbrennungen dort vom Doctor versorgt. Die Untersuchungen an den Leitungen der Station dauern derweil noch an. Die Atlantis fing eine zerstückelte Quappa-News vom Sender aus dem System M96 vom Planeten Wybath IV außerhalb des Allianzgebiets auf, die für Diskussion sorgte:

*rauschen* ..die neuesten Erkenntnisse von dem Zwischenfall auf unserem Planeten Wybath-IV gehen davon aus, dass sich der Stamm der Koloquia erhoben hat und die Bodenstation Sigma-7 des neuen planetaren Verteidigungssystems eroberte und die dort arbeitenden Militärs als Geiseln nahm, um gegen die Unterdrückung durch den vorherrschenden Pinkus-Stamm vorzugehen und mehr Nahrungsmittel zu *rauschen* *rauschen* in Besitz einer solchen Waffe, die sie nun auf die Stadte richten, um ihre Forderungen durchzusetzen. Das Militär erklärte daraufhin, dass man keine andere Wahl hätte, als die Bodenstation vollkommen.. *rauschen* *rauschen* Wir unterbrechen *rauschen* Der von *rauschen* umgebaute Waffenturm wurde vom Militär komplett *rauschen* Für Sie Dalas *rauschen*

Die Nachricht wurde auf der Atlantis untersucht und für echt befunden, weil die Signatur und die Stimmenanalyse zu den vorigen passte. Der Breen-Händler hatte das System zur Verteidigung gegen Asteroiden verkauft und damit die Technologie weitergeben, die zu dem Zwischenfall führte. Zugleich konnte man aber zu weiteren Bestätigung keinerlei Allianz-Nachrichten auffangen, da es auf deren Kanälen schon in den letzten Wochen seit dem letzten Angriffsbeginn der Fremden sehr still geworden ist. Zumal auch Schiffsbewegungen der Allianz fehlen, wurde sie von den Fremden sehr wahrscheinlich ausgelöscht. Da das Außenteam plötzlich nicht mehr antwortete, konnte man sich damit aber erstmal nicht weiter beschäftigen. Wie man von der Atlantis aus durch Sensoren und eine Sonde feststellte, tauchte auf der Kalipuja-Station ein Wesen in einem Ordensgewand auf. Kurze Zeit darauf bestand Kontakt zu einem Mitglied des Außenteams auf der Station, dem Automaton, der sich unbemerkt mit seinem Kommunikator verband und so das Auftauchen einer Art Diplomat des Ordens bestätigte.

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Re: RS Atlantis - Science Fiction Chat Rollenspiel

30.09.2013, 07:02

Als Rückmeldung wieder ein Danke für Dein ausführliches Update.

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Tal_Ylar
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Re: RS Atlantis - Science Fiction Chat Rollenspiel

05.01.2014, 18:00

Gerne. :) Und hier ist die nächste...

News Januar 2014 - Die Heuschrecken des Höllentors

RS Atlantis wünscht allen Mitgliedern, Partnern und Freunden unserer Science Fiction Chat & Rollenspiel Community ein gutes neues Jahr 2014! Wie jedes Jahr bisher, haben wir auch diesmal zwischen den Festtagen und dem Jahresende unsere Rollenspiele zu den gewohnten Zeiten sonntags 19-21 Uhr abgehalten. Erst kurz zuvor haben wir den bisherigen Höhepunkt unseres Handlungsbogens "Apokalypsis" erreicht und konnten im RPG dem monatelangen belagerungsähnlichen Zustand der Atlantis entkommen. Da die Story uns auf diese Weise dauerhaft in Spannung hielt, wurde das seit September geplante Jubiläumsfeier verschoben und schließlich mit der Jahresendfeier zusammengelegt, wobei dieses Fest verständlicherweise noch immer andauert.

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Kam'Jahtae-Wurmloch

Hier nun, was genau geschah: Das zuletzt aufgetauchte Wesen stellte sich als mächtiger Anführer des Ordens heraus, der nicht nur sich selbst, sondern auch andere Personen oder Objekte teleportieren konnte. So ließ er die Waffen des Außenteams kurzzeitig verschwinden und versetzte ein Crewmitglied von einer Konsole weg. Im folgenden verbalen Schlagabtausch wurde klar, dass ihm die Übernahme der mächtigen Iconianer-Station an der Grenze seines Gebiets durch die Atlantis-Crew überhaupt nicht passte. An dieser Stelle wurde allerdings die künstliche Intelligenz der Kalipuja-Station aktiv und begriff die Teleportationen als Bedrohung ihrer Stationssicherheit. Sie errichtete ein Kraftfeld um ihn und er verschwand daraufhin. Dem Außenteam dankte sie für ihre Reaktivierung, die wohl durch die Wiederherstellung der Stromversorgung der Station zu Stande kam. Um an die entsprechende Authorisation für die Funktionen der Station zu gelangen, wies das Team sie auf die Flotten des Ordens und der Kam'Jahtae vor ihrer Haustür hin und gab ihr Informationen über die letzten Angriffe der Kam'Jahtae in der Umgebung. Daraufhin stellte die KI einen Notfall der Klasse 1 fest und gab die Notfall-Authorisation zum Schutz der Station und viele weitere Informationen frei. Dabei erfuhren die Atlantiker auch, dass die Station ein Portal in andere Regionen des Weltalls erzeugen kann. Sie verweigerte aber dessen Erstellung bis zur Aufhebung des Notfalls. Da das Risiko wie das Wesen ebenfalls zu verschwinden, zu groß war, konnte man an den Sicherheitsprotokollen der KI keine Änderungen vornehmen. So blieb scheinbar nichts anderes übrig, als die Invasion der Kam'Jahtae zu stoppen.

Man beratschlagte über die Möglichkeiten dazu, gelangte aber fürs Erste nur in viele Sackgassen. Das Außenteam wurde schließlich zur Atlantis zurückgebeamt und startete mit dem Gammaflyer eine Erkundungsmission zum System K38, um dort festzustellen, ob seine Tarnung von den Kam'Jahtae aufgedeckt werden kann. Währenddessen lief die Suche nach einer moralisch vertretbaren und auch technisch möglichen Lösung für das Kalipuja-Patt weiter. Der Gammaflyer flog im System K38 recht nahe an das Wurmloch heran und wurde scheinbar nicht von den Kam'Jahtae entdeckt. Insgesamt konnten durch seinen Computer mehr als 14000 Schiffe der Fremden gezählt werden, wobei ab und zu neue durch das Wurmloch hinzu kamen. Mit einer solchen Flotte könnten sie mehr als nur den Gamma Quadranten überrennen. Einige davon flogen auf den Flyer zu, sodass es kurz danach aussah, als hätten sie ihn entdeckt. Nach einer Standortveränderung des Flyers änderten sie die Richtung aber nicht, sondern flogen nur zu einem Warteplatz. Kurz zuvor gab es bei einem Schlachtschiff eine Antriebsfluktuation. Außerdem verlor ein Kam'Jahtae-Aufklärer seine Tarnung, als er zu nahe an einem Strahlungsnebel vorbeiflog. Der Flyer entfernte sich wieder zum Rand des Systems und kehrte zur Atlantis zurück. Der Voth-Kommandant Col.Setik nahm währenddessen Kontakt zur Atlantis auf und bot an, die Lage zu diskutieren. In der Technik/Wissenschaft wurden nach Rückkehr des Außenteams Naniten umprogrammiert, um sie gegen die Kam'Jahtae-Wurmlochvorrichtung einzusetzen. Dabei hatte man aber Schwierigkeiten, eine Öffnung zu finden, über die die Naniten in deren Inneres gelangen könnten. Zur gleichen Zeit erstattete der erste Offizier und der Counselour dem Captain im Beisein des Promenadendeckvorstehers im Bereitschaftsraum Bericht über die erfolgreiche Erkundungsmission.

Dabei wurde festgestellt, dass man wegen der zwei kleineren Zwischenfälle mit den beiden Kam'Jahtae-Schiffen nicht mit absoluter Sicherheit rausfinden konnte, ob sie den Flyer nicht doch teilweise aufspürten. Kurz darauf erschien auch der Voth-Kommandant im Bereitschaftsraum. Die Technik/Wissenschaft berichtete von ersten Erfolgen mit der Nanitenprogrammierung, hatte allerdings weiterhin das Problem mit dem Transport der Naniten in die Vorrichtung. Als das Col.Setik hörte, bot er die Hilfe eines Voth-Schiffs an, welches mit Interphasentarnung ausgestattet, nahezu unmöglich auffindbar zum System K38 fliegen könnte, um dort die Naniten direkt auf die Kam'Jahtae-Vorrichtung zu beamen. Die Atlantiker nahmen dieses Angebot gern an. Anschließend wurde von der Technik/Wissenschaft mit Hilfe des Doctors und des Captains eine Nanitenprogrammierung fertiggestellt, die einerseits den Kam'Jahtae ein funktionierendes System ihrer Wurmloch-Vorrichtung vortäuschen, das wirkliche System aber umschreiben und anschließend einen speziellen Gravitonstrahl aussenden sollte, der das Wurmloch nicht nur in sich zusammenfallen lassen, sondern die Kam'Jahtae-Schiffe in der Nähe wie in einem Trichter einsaugen würde. Das Restrisiko bestand scheinbar nur in einem permanenten Trichter, der weiterhin nahegelegene Schiffe eingesaugt hätte. Es wurden auch diverse Notfallroutinen in die Naniten programmiert, die notfalls das gesamte System ständig mit einem Berechnungsfehler versehen sollten, was es dauerhaft unbrauchbar gemacht hätte, da selbst eine Wiederherstellung eines Backups fehlschlagen würde, solange die Naniten aktiv geblieben wären.

Die Naniten wurden in Simulationen erfolgreich getestet, bevor sie in einem Probenzylinder an Bord eines kleinen Voth-Schiffs gebracht wurden. Es startete getarnt zum Wurmloch, um den Zylinder auf der Kam'Jahtae-Vorrichtung abzusetzen. Kurz nach ihrem Aufbruch wurde aber eine Lebensform bei der Abschusskontrolle der Antikerwaffen auf der Iconianer-Station registriert. Eine der Waffen wurde abgefeuert und sendete eine Energiewelle aus. Das Wurmloch saugte in der Zwischenzeit wie erwartet die Kam'Jahtae-Schiffe ein und begann sich zu schließen. Allerdings sendete es dabei unvorhergesehen eine massive Strahlungs-, Materie- und Subraumstörungswelle aus. Beide Wellen trafen aufeinander. Die Antikerwelle wurde dadurch stark abgeschwächt und die Welle vom Wurmloch verändert. Das Wurmloch schloss sich kurz darauf. Die direkten Auswirkungen bekam die Atlantis und alle anderen Schiffe in der Umgebung zu spüren. Schilde, Sensoren, Kommunikation und Hologramme fielen aus. Es gab mehrere leicht Verletzte, darunter den Counselour. Sie wurde kurzzeitig auf der Krankenstation behandelt. Das Breen-Schiff verlor seine Energie und seine organische Komponente schwebte in Lebensgefahr. Sie wurde von der Technik/Wissenschaft und von der Krankenstation untersucht. Bei der Atlantis konnte zunächst nur die Kommunikation wiederhergestellt werden, indem man erfolgreich auf die sekundären Systeme umschaltete.

Das Breen-Schiff Aurora Borealis wurde erst mal mittels einiger Antimateriereaktoren stabilisiert. Der Counselour führte ein kurzes Gespräch mit der organischen Komponente des Schiffs. Sie ließ danach eine kleine Probe für die Technik/Wissenschaft wachsen, die nach Anleitung des Doctors für die spätere Untersuchung konserviert wurde. Eine Staffel Eagles wurde ausgesendet und baute ein einfaches Sensorgitter für den Nahbereich um die Station auf. Zudem gab es einen Kom-Kontakt mit den Voth, bei denen man Informationen austauschte. Die Voth vermissen danach immer noch das von ihnen zum Wurmloch ausgesendete Schiff. Außerdem wurde ein ASD-Außenteam mit dem ersten Offizier zur Iconianer-Station geschickt, um die Sicherheit dort zu gewährleisten. Die KI der Station teilte ihm mit, dass die Sensoren, externe Kommunikation und die vom Breen montierten Antiker-Waffen ausgefallen wären und dass es einen Sicherheitsverstoß durch eine unbekannte Lebensform gab, die eine der Antiker-Waffen abfeuerte. Ihre Analyse zeigte, dass es sich dabei um eine Molekularverschiebungstechnologie handelte, die von der Lebensform auf eine bestimmte Spezies programmiert wurde. Sie wusste allerdings nicht, wohin diese danach verschwand. Auf seine Rückfrage hin bestätigte die KI, dass es das gleiche Wesen war, welches auch schon vorher auf der Brücke auftauchte. Es war also der Anführer des Ordens. Die KI stimmte zu, dass Techniker die Stationskonsolen verschlüsseln, um so etwas zukünftig zu verhindern.

Nachdem in der iconianischen Datenbank auf dem Breen-Schiff Hinweise auf einen iconianischen Generator gefunden wurden, suchte man auf der Station danach und fand nach einiger Zeit auch drei funktionstüchtige, von denen die dortige KI einen der Atlantis überließ. Die Verschlüsselung der Konsolen der Station kam ebenfalls bis auf 78% voran. Der auf Vakuum-Energie basierende Generator wurde in den Hangar gebeamt, in die Aurora Borealis eingebaut, scheint zu funktionieren und auch genug Leistung zu liefern. Die Antimateriegeneratoren wurden nicht mehr gebraucht und daher abgekoppelt und abgeschaltet. Währenddessen schritten die Reparaturarbeiten voran. Die Sensoren und Schilde der Atlantis konnten nach vielen Versuchen reaktiviert werden. Die Sensoren lieferten zunächst allerdings noch eine sehr schlechte Auflösung. Es kam zu weiteren Ausfällen in der Krankenstation und im Hangar. In der Krankenstation fielen das MHN, ein Replikator, sowie alle Biosensoren aus. Als Ursachen wurden defekte Energieverteiler und -kopplungen, sowie eine erhöhte Reststrahlung von Chronitonen festgestellt. Die Chronitonen haben aber bisher keine temporalen Anomalien hervorgerufen. In alle Systeme der Atlantis wurden Anyonen zu ihrer Neutralisierung freigesetzt.

Etwas später konnte man sowohl die Funktion des MHNs, als auch der Biosensoren vollständig wiederherstellen. Dafür fielen die Schilde aus und die Langstreckensensoren hatten immer noch eine sehr schlechte Auflösung. Voth und Atlantis sendeten daher einige Jäger aus, um die Umgebung zu erkunden und das vermisste Voth-Schiff zu finden, welches zum Wurmloch ausgeschickt wurde. Außerdem klopften die Bewohner von der ehemaligen Allianz auf der Iconianer-Station an die Schotts, da ihnen die Lebensmittel drohten auszugehen. Ein von der Atlantis ausgesendetes weiteres Außenteam konnte das verklemmte Schott öffnen und zu ihnen gelangen. Die Bewohner wurden danach medizinisch versorgt. Die Verschlüsselung der Stationskonsolen wurde mittlerweile abgeschlossen.

Neun der Bewohner von der Iconianer-Station wurden vom Doctor erstversorgt und dann zur Krankenstation der Atlantis gebeamt. Die anderen 65 wurden mit Nährstoffpaste und Wasser versorgt, was der Doctor von der Atlantis herüberbeamen ließ. Die Voth kehrten mit ihrem Schiff zurück, welches sie schwer beschädigt im Raum treibend, aber mit unverletzter Besatzung vorgefunden hatten. Zeitgleich kehrten auch die Eagles zurück. Sie fanden einige treibende Kam'Jahtae-Schiffe, die ohne Lebenszeichen waren. Außerdem berichteten sie von der schweren Beschädigung der Ordensflotte und dass der Orden begonnen hat, einige der Schiffe abzuschleppen. Aufgrund der vergangenen Ereignisse erwartete der Captain der Atlantis, dass sich der Orden wieder aufbaut und möglicherweise angreift. Aus diesem Grund ordnete er die baldige Rückkehr des Außenteams an, welches auch die übrigen Bewohner der Station mitbringen sollte. Nach einigen Schwierigkeiten, unter anderem wegen der noch immer vorhandenen schlechten Sensorenauflösung, konnte das mit Hilfe von aufgestellten Transporterverstärkern bewerkstelligt werden. Die Schilde konnten zwischenzeitlich wiederhergestellt werden.

Die übrigen Bewohner der Allianz wurden zunächst vom ASD zur Krankenstation gebracht und dort untersucht. Der Counselour sorgte dafür, dass sie danach auf freie Quartiere der Atlantis verteilt wurden. Eine Staffel Eagles wurde durch eine andere bei dem Sensorgitteraufbau abgelöst. Eine weitere startete zum Patrouillenflug und brachte wie angewiesen einen im Raum treibenden Kam'Jahtae-Aufklärer zu Forschungszwecken im Schlepptau mit. Danach fand eine Kommunikation zwischen den Voth und der Atlantis statt, in der die Atlantis die Voth um Unterstützung bei der Zerstörung der übrigen treibenden Kam'Jahtae-Schiffe bat, damit deren Technologie nicht in falsche Hände fällt. Die Voth stimmten zögernd zu und so starteten weitere Eagles und Voth-Jäger für diese Mission. Währenddessen begab sich der Counselour zum Promenadendeckvorsteher und ließ sich scannen, um einige ihrer Erinnerungen wiederzuerlangen.

Die Sensoren wurden schließlich durch komplette Neukonfiguration der Sensormatrix wiederhergestellt. Danach wurde klar, dass der Orden ebenso seine Schiffe reparierte, die Atlantis also wegen eines möglichen Angriffs nicht mehr lange verweilen sollte. Da derzeit aber keine unmittelbaren Bedrohungen existierten, gab die Stations-KI die Benutzung des Iconianer-Portals frei. Zur KI wurde anschließend eine verschlüsselte Verbindung aufgebaut und eine mobile Kamera auf der Station installiert, sodass man von der Atlantis aus das Netzwerk der Iconianer-Sensorstationen nach geeigneten Zielpunkten für einen Sprung durch das Portal der Station durchsuchen konnte. Indem man nach dem Ausschlussprinzip vorging und auf diese Weise Ziele ohne Zivilisation, mit weniger als 1000 Lichtjahren Entfernung, Waffenfeuer oder Rückstände davon und ohne funktionierendes Iconianer-Portal innerhalb von 20 LJ ausblendete, konnte man die Anzahl der Zielpunkte deutlich reduzieren. Als man dann noch in den übrigen in den Funkverkehr reinhörte, fand man für die Atlantis einen möglichen geeigneten Zielpunkt in etwa 1500 LJ Entfernung im Sektor G34. Für die Voth wurde im Sektor O7 nahe der Nekrit-Ausdehnung nach Zielpunkten mit für die Voth charakteristischen Funksignalen gesucht. Zudem gab es einen Zwischenfall auf dem Promenadendeck, wo der Counselour einen Anfall bekam, nachdem sie einige Erinnerungen wiedererlangte. Sie wurde zur Krankenstation gebracht und erholte sich dort schnell.

Die KI fand im Sektor O7 Voth-Signale und Col.Setik vom Voth-Schiff bestätigte das. Die Voth und die Atlantis bereiteten sich anschließend auf einen Sprung durch das iconianische Portal vor. Die ausgesendeten Eagles wurden alle zurück zum Hangar geholt und die Abteilungen der Atlantis meldeten Bereitschaft. Die Atlantis bat die KI der Station zuerst zum Voth-Sektor im Delta Quadranten ein Portal aufzubauen. Die Voth schickten eine Sonde hindurch, passten ihre Schilde an, verabschiedeten sich und flogen hindurch. Anschließend wurde das Portal abgebaut und zum Sektor G34 aufgebaut. Die Außenteams wurden von der Station zur Atlantis zurückgebeamt. Die Atlantis schickte ebenfalls eine Sonde durch das Portal und stimmte die Schildmatrix darauf ab. Danach flog man ohne größere Probleme hindurch. Allerdings fand man sich auf der anderen Seite in einiger Entfernung von Subraumanomalien umgeben, sodass ein Weiterflug ohne ein weiteres Portal unmöglich erscheint. Dafür gibt es auch hier eine iconianische Station mit einem Portal. Die Atlantis ist damit erstmal sicher und ließ das Portal von der KI der Kalipuja-Station abbauen, wodurch die Verbindung dahin abriss.

Man prüfte daraufhin die Systeme und anschließend begann das lange aufgeschobene Jubiläumsfest, das inzwischen schon mit dem Fest zum Jahreswechsel zusammenfiel. Die meisten der Crewmitglieder zogen sich dafür die anlassgerechten Galauniformen an und die Massen an verschiedensten Spezies strömten auf das Promenadendeck. Der Promenadendeckvorsteher kündigte die Eröffnung an und versprach ein umfassendes Programm, welches in Zusammenarbeit aller Händler des Promenadendecks und der Mitarbeit der Schule und des Kindergartens entstanden sei. Er dankte für das zahlreiche Erscheinen und wünschte ein frohes Fest. Als der Captain allerdings mit seiner Rede ansetzte, erhielt er eine Vorahnung, hielt inne und kurz darauf erschien eine Kugel vor den überraschten Zuschauern. Der Sicherheitsdienst eilte herbei und bildete eine Schutzmauer. Man scannte das Gebilde mit dem Tricorder. Nach mehreren Modulationsversuchen konnte man zumindest ein weibliches menschliches Lebewesen im Inneren feststellen. Kurz darauf löste sich die Kugel auf und ein Mädchen mit einer Art Stofftiger fiel auf den Boden. Da es sehr verwirrt war, wurde es zusammen mit einigen Atlantis-Offizieren zur Krankenstation gebeamt. Das Fest wurde erst mal unterbrochen. Auf der Krankenstation wurden beide erstmal in Quarantänekraftfelder gebracht und das MHN begann mit der Untersuchung.

Da durch das MHN keine Bedrohung festgestellt wurde und der Tiger bei der Untersuchung durch einen Techniker auch nur als Stofftier identifiziert wurde, auf dem eine Holomatrix gelegt wurde, konnten die beiden Neuankömmlinge die Krankenstation schnell wieder verlassen. Sie bekamen ein Quartier zugeteilt, wurden hingeführt, auf die Sicherheitsbereiche des Schiffs hingewiesen und für einfache Computeranfragen und Lebensmittel- und Kleidungsherstellung im Replikator freigeschaltet. Kurz danach wurde das Fest fortgesetzt. Der Captain hielt seine Rede, die auf das ereignisreiche vergangene Jahr zurückblickte. Anschließend erschien eine Darstellung von zahlreichen sich annähernden Galaxien, Universen und Sterne, der Atlantis und ein Abbild ihrer Lebewesen über der Bühne, um auf die unterschiedliche Herkunft der Bewohner der Atlantis hinzuweisen, die jetzt alle eine Gemeinschaft geworden sind. Der Promenadendeckvorsteher eröffnete das Buffet und gab dabei bekannt, dass aus allen diesen Welten Speisen und Getränke enthalten sind. Über den nicht allgemein bekannten Speisen und Getränken erschien eine Erklärung und die Bewohner begannen sich damit einzudecken und zu essen.

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Re: RS Atlantis - Science Fiction Chat Rollenspiel

06.01.2014, 07:19

Da wart Ihr aber wieder fleißig. :D

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Tal_Ylar
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Re: RS Atlantis - Science Fiction Chat Rollenspiel

21.04.2014, 01:09

Das waren wir schon wieder. ;)

News April 2014 - Ein sicherer Hafen

RS Atlantis wünscht allen Mitgliedern, Partnern und Freunden unserer Science Fiction Chat & Rollenspiel Community ein schönes Osterfest! Wir werden auch dieses Jahr unseren Mitgliedern am Ostersonntag 19-21 Uhr abends die Möglichkeit zum Rollenspiel bieten. Es ist natürlich jeder eingeladen, die Atlantis Bar auch zu anderen Zeiten zu besuchen. Im Rollenspiel haben wir unseren Handlungsbogen "Apokalypsis" mittlerweile abgeschlossen. Da die Atlantis seit Monaten die ersten ruhigen Tage ohne latente Bedrohung erlebte und es weitere Neuankömmlinge gab, konzentrierte sich die Story danach auf die Atlantis und ihre Bewohner, was vielschichtige Entwicklungen und einige Überraschungen hervorbrachte.

Beim zuvor begonnenen Fest gab es einen weiteren kleinen Zwischenfall, als ein fehlerhafter R2-Droid einige Bewohner mit Öl bespritzte und verschwand. Zwei der Crew folgten seiner Ölspur, die sich im Hangar verlor. Sie überprüften alle in Frage kommenden Schiffe mit Droiden und stießen nur bei der Arkania auf gleichfarbige Droiden, die aber leider alle ölverschmiert waren. Als der Atlantis Computer den fehlgesteuerten Droiden auf Anfrage identifizierte, verschwand dieser hinter einer Luke des Schiffs. Weil ihn die anderen Droiden der Arkania beschützten und die hinzugerufenen ASD Teams vollspritzten, sich in das Innere der Arkania verkrochen und dort an die Schiffssysteme anschlossen, musste die Verfolgung abgebrochen und die Marauder-Corvette vorerst unter Quarantäne gestellt werden.

Ansonsten sprachen die Bewohner über diverse angesammelte Themen, für die in den letzten Monaten wenig Zeit war. So begann der Automaton damit, die Voraussetzungen für die nicht ganz ungefährliche Anpflanzung eines Höllenkürbisses und eines Edenapfelbaums zu schaffen, indem er mit dem Captain, dem Promenadendeckvorsteher, dem ersten Offizier und Leiter des ASD/Eagles sprach. Der Promenadendeckvorsteher errichtete daraufhin ein Kraftfeld innerhalb des Arboretums und der erste Offizier begann damit, die Sicherheitsvorkehrungen abzunehmen. Außerdem sprachen der Promenadendeckvorsteher und das vor einigen Tagen angekommene Mädchen über einen Nebenjob auf dem Promenadendeck. Auf der Krankenstation behandelte der Doctor erst einen Bewohner wegen Nasenblutens. Anschließend bildete sie den Counselor weiter am Tricorder und dem Hypospray aus.

Das Mädchen nahm den Nebenjob des Breen-Händlers an, begann mit der Arbeit in dessen Laden und eröffnete ein Bankkonto auf der Atlantis. Die Sicherheitsvorkehrungen für den Anbau des Automatons genügten dem ersten Offizier der Atlantis nicht. Er forderte aufgrund der Gefährlichkeit der geplanten Anpflanzungen, dass es keinen direkten Zugang für Bewohner gibt, eine feste Abtrennung vom restlichen Arboretum und Droiden für die Ernte und den Transport. Das widerrum entsprach nicht den Vorstellungen des Automatons, da er in einem hermetisch abgeriegelten Raum keine Veränderungen an der Pflanze vornehmen könnte. Beide vertagten das Thema vorerst, wobei das Problem am wachsen ist, da er ohne Wissen der anderen in seinem Quartier bereits einen Höllenkürbis anpflanzte. Ein Freelancer befreite sich in der Schalldusche vom Öl der R2-Droiden und begab sich umgezogen zum Promenadendeck, um dort etwas zu essen und zu trinken. Anschließend kaufte er beim Breen-Händler ein Haushaltshilfshologramm und einen mobilen Holo-Emitter, da ihm die angebotenen Droiden zu teuer waren, und probierte es in seinem Quartier aus. Danach wurde auf dem Promenadendeck noch eine Eismaschine an eine Twi'lek verkauft, da ihr vorheriges Gerät einen Defekt aufwies.

Derweil berieten sich der erste Offizier und der Captain über die nächsten anstehenden Aufgaben. Außerdem wurde der Datenkonverter, der seit einiger Zeit von der Technik/Wissenschaft entwickelt wurde, soweit fertiggestellt, dass er jetzt im Feld getestet werden kann. Anschließend startete eine Außenmission zur Untersuchung der iconianischen Station in der Nähe. Da sie vollkommen ohne Sauerstoff- und Energieversorgung war, waren Raumanzüge Pflicht. Als erste Maßnahme brachten Techniker-Teams die Energieversorgung online. Sie wurden von ASD-Teams zur Absicherung unterstützt. Dabei wurde mit einem mobilen Antimateriegenerator ein Lift zur Brücke mit Strom versorgt und setzte sich per Handsteuerung in Bewegung. Anschließend wurde die Energie von mobilen Antimaterie-Reaktoren verwendet, um die Stationsreaktoren neu zu starten. Allerdings hatten sämtliche Stations-Datenbanken keinen sinnvollen Inhalt mehr, vermutlich wegen der langen Inaktivität. Danach erhielt man auf der Brücke der Station eine zerstückelte Nachrichtenaufzeichnung der künstlichen Intelligenz von der Iconier-Station im Kalipuya-Sektor. Als man erneut glaubte, eine Botschaft zu erhalten, empfing die Station stattdessen plötzlich riesige Datenmengen aus dem Iconier-Netzwerk. Nach einer Weile wurde klar, dass es sich um einen Datenstrom einer KI handelt und noch etwas später startete sich diese KI und berichtete vom Angriff des Ordens auf die Kalipuya-Station, bei der die Atlantis sich mehrere Monate lang zuvor aufhielt. Dieser Angriff zwang die KI letztlich zur Selbstzerstörung der Kalipuya-Station und dem Ferntransfer ihrer Daten. Währenddessen sprach der Doctor mit dem Captain über eine mögliche Verbesserung der medizinischen Notfallversorgung, bei der ein Patient im Musterpuffer eines Transporters gehalten wird, um Zeit zu gewinnen, bis dieser behandelt werden kann. Der Captain nahm diese Idee auf und schlug vor, einen schiffsunabhängigen Shuttletransporter zu verwenden.

Das Außenteam auf der Iconier-Station reaktivierte die interne Kommunikation und damit die Reparaturbots. Diese konnten anschließend die internen und externen Sensoren reparieren, nachdem man ihnen einige benötigte Metalle von der Atlantis rüberbeamte. Die KI der Station stellte danach fest, dass die Waffen und Schilde ausgefallen und die hintere Andockrampe 2 beschädigt wurde. Es war unbekannt von wem oder wann, aber man konnte davon ausgehen, dass schon vorher nach dem Verschwinden der Iconier vor langer Zeit jemand auf der Station war. ASD-Teams durchsuchten die Station, aber auch Sensorenscans entdeckten bislang keine Anomalien. Das iconianische Sektor-Portal ist mittlerweile ebenfalls verfügbar. Bei den Waffenplattformen reaktivierte man bisher nur eine, deren Test noch aussteht. Währenddessen wurde auf der Krankenstation das Mädchen wegen eines zeitweisen Blackouts untersucht und da keine medizinische Ursache gefunden werden konnte, bekam es vom Doctor einen Neurokortikalmonitor zur Überwachung. Der Counselour wurde weiter auf der Krankenstation ausgebildet, diesmal am Hautregenerator. Auf dem Promenadendeck wurde Eis verkauft und die dort arbeitenden Bewohner gingen ihren gewohnten Tätigkeiten nach.

Die Atlantis scannte die Andockvorrichtung der Station an Andockbucht 1 und stellte fest, dass sie inkompatibel ist. Danach wurde die Atlantis für einen Test der Stationsschilde näher an die Station gebracht und die Schilde der Station so programmiert, dass sie die Atlantis einschließen. Der folgende Test war erfolgreich. Das Außenteam fragte einige Vorräte an, die nach der Zusammenstellung von der Atlantis zur Station gebeamt wurden. Als man gerade dabei war, diese zu untersuchen, öffnete sich in der Nähe der Station ein Raum-Zeit-Riss und ein seltsames Gefährt kam hindurch. Man aktivierte die Schilde der Station. Es stellte sich als "Mech Sigmar vom Transporterschiff Valküre" vor und gab an, sich zuvor im Delta-Sektor des Jahres 645 befunden zu haben. Der Pilot kannte keine Schilde und wurde somit von der Atlantis davor gewarnt, als er näher flog. Er konnte auch keinen Ort nennen, zu dem die Atlantis ein Portal hätte öffnen. Da klar geworden war, dass er sich nicht mehr an dem Ort und in der Zeit befand, wo er vorher war, sein Gefährt beschädigt war und er auch sonst nirgends hin konnte, bot die Atlantis ihm an, im Hangar zu landen. Die Schilde wurden deaktiviert. Danach musste auf das altertümliche Anflugfeuer zurückgegriffen werden, welches von der Atlantis ansonsten nur selten verwendet wird. Ein weiteres Problem ist die Sicherung des Mechs im Hangar, da bisher keine kompatiblen Haltevorrichtungen vorhanden sind. Teile des Außenteams wurden von der Station zur Atlantis zurückgeholt.

Der Mech-Pilot musste erst seine Waffe, ein leichtes MG, in seinem Schiff wegschließen. Danach wurde er zur Krankenstation geführt und dort untersucht. Da im Standardscan nicht auf temporale Verzerrungen untersucht wird, geschah das erst nach einem Hinweis vom ersten Offizier an den Doctor. Anschließend bekam er ein Hypospray gegen den potentiellen zellularen Zerfall. Kurz zuvor verwandelte sich das vor einiger Zeit angekommene Mädchen in eine männliche Version ihrer selbst. Weil von den Schiffssensoren der Atlantis dabei eine Anomalie registriert wurde, wurde ein Mitglied der Technik/Wissenschaft zu den Koordinaten geschickt. Er fand dort die veränderte Person vor und brachte sie zur Krankenstation, wo er auf den ersten Offizier traf. Dieser spürte den Geist des Mädchens und versuchte dessen Gestaltwandlungsfähigkeit aufzudecken, während dieses das versuchte zu verhindern, indem sie sich einen falschen Namen und eine andere Geschichte gab. Bei seinen Bemühungen wurde der erste Offizier vom Technik-Wissenschaftler unterstützt, der genetische Ähnlichkeiten in Scans fand. Als der Doctor dann auch noch den Neurokortikalmonitor, den sie ihr aufsteckte bei der Person fand, konnte das Mädchen es schließlich nicht mehr leugnen.

Dann öffnete sich der Nähe der Atlantis ein Wurmloch, aus dem eine Trümmerwolke austrat. Die Station wurde angewiesen die Schilde um sich direkt hochzufahren. Die Atlantis aktivierte ebenfalls die Schilde. In der Trümmerwolke wurde eine Rettungskapsel mit einem menschlichen Lebenszeichen entdeckt. Der Mensch wurde direkt zur Krankenstation gebeamt und die Kapsel von der Atlantis in den Hangar geholt. Anschließend wurde die Wolke mit den Phasern etwas zerstreut, bevor das Schiff wieder zur alten Parkposition vor der Station zurückkehrte. Der Technik-Wissenschaftler berichtete dem Captain von seiner Untersuchung der Anomalie, der vorgefundenen Person und der Entwicklung auf der Krankenstation. Währenddessen erhielt diese eine Beratung durch den Counselor. Der Doctor rief den Captain wegen dem letzten Neuling und bat um zusätzliche Sicherheit und Anweisungen. Anschließend wurde dieser auf der Krankenstation untersucht und behandelt, wobei keine Strahlung oder Verletzungen festgestellt wurden, sondern nur ein kleines Trauma durch die Stasis. Der Neue stellte sich als Brückenoffizier der UNSC Venture II, vor. Er war zum Planeten Pholyphemus am Rande des Alpha-Centauri Systems unterwegs, als sich auf seinem Schiff offenbar ein Unfall ereignete. Beim Gespräch mit dem Captain stellte sich heraus, dass auch er nicht aus dem Raum-Zeit-Kontinuum der Atlantis zu stammen scheint. Anschließend sprach der Captain noch kurz mit dem zuvor angekommenen Mech-Piloten, bevor beide von der Krankenstation entlassen und von einem Crewmitglied zu ihren Quartieren gebracht wurden. Sie wurden jeweils von einem ASD-Offizier bewacht, können sich aber bis auf die Sicherheitsbereiche frei im Schiff bewegen.

Der ehemalige Brückenoffizier wurde vom ersten Offizier und Sicherheitschef befragt, geprüft und letztendlich für den ASD/Eagles für diensttauglich befunden und zum Crewman ernannt. Auf der Brücke entwickelte sich mit dem Automaton eine Diskussion über Gentechnologie und ihre Folgen. In der Krankenstation wurde die Behandlung des Mädchens fortgesetzt, wobei wegen seiner Geschlechtsverwandlungen und den anderen Vorfällen eine Beratung der Führungsoffiziere angesetzt wurde. Ansonsten gingen die Bewohner ihren gewohnten Tätigkeiten nach. Der neue Crewman wurde auf der Brücke in die einzelnen Stationen eingewiesen. Außerdem wurde eine lange Besprechung der Führung der Atlantis und des Promenadendeckvorstehers über einige Vorkommnisse in letzter Zeit begonnen. Die Anomalie, die das Mädchen erzeugte, wurde ebenso angesprochen wie auch, ob sie eine mögliche Gefährdung für die Schiffssicherheit vorhanden sein könnte und daher auch, unter welchen Umständen sie untersucht werden müsste. Außerdem wurde darüber gesprochen, was auf der Kalipuya-Station geschah, als das Kam'Jahtae-Wurmloch sich schloss und welche Folgen das für alle Beteiligten hatte.

Anschließend wurde dem Promenadendeckvorsteher ein Händlervertrag unterbreitet, hauptsächlich um erlaubten Handel mit der Atlantis und außerhalb besser zu regeln. Dieser unterschrieb und leitete ihn an die anderen Händler weiter. Außerdem wurde weiter über die Besonderheiten des Mädchens und die mit ihr verbundenen Vorfälle gesprochen und sie und ihr Messenger schließlich zur Besprechung hinzugezogen, damit sie sich erklären können. Dabei wurde beiden klar gemacht, dass das Geheimhalten ihrer Fähigkeiten und die Fähigkeiten selbst möglicherweise die Schiffssicherheit gefährdete, insbesondere wenn die bei der Verwandlung erzeugte Anomalie nahe wichtiger Schiffssysteme gelangen würde. Damit sie an Bord verweilen können, müsste in einer Untersuchung die Ungefährlichkeit bestätigt werden, also zunächst eine Einwilligung für diese Untersuchung gegeben werden.

Die Führung der Atlantis besprach sich danach kurz allein. Nach der Zustimmung des Mädchens wurden für die Untersuchung anschließend Nahbereichssensoreinheiten vorbereitet, die auf einem Planeten aufgestellt werden sollten und der Planet F28 gefunden, der der Klasse M angehört. Die Atlantis flog durch das iconianische Tor und anschließend noch eine Weile mit Warp dorthin und schwenkte in einen Orbit ein. Anschließend beamte ein Außenteam unter Leitung des ersten Offiziers hinunter und bereitete alles vor. Der Doctor, ein Technik-Wissenschaftler und der Sicherheitsdienst untersuchten die örtliche Umgebung auf potentielle Gefahren. Dabei entdeckte der Doctor, dass grüne und rote Beeren, verzehrbar, pinke, orange und lila Beeren dagegen hochgiftig sind. Außerdem wurden ein kleines Lager mit Behausung und die Sensoren aufgestellt. Kurz darauf wurde das Mädchen und sein Messenger mit einem Shuttle eingeflogen, da sie vom Transporter nicht mehr erfasst werden konnte, was auf eine Veränderung bei ihr hindeutete, die die Technik der Atlantis immer stärker beeinflusste. Der Counselor begleitete sie dabei. Nachdem beide ausgestiegen waren, wurde das Außenteam und der Couselor zur Atlantis zurückgebeamt, das Shuttle flog zurück zur Atlantis. Die Sensoren wurden von der Brücke aus aktiviert und man wartete gespannt auf das Test-Ergebnis. Nachdem erste Verwandlungsversuche fehlschlugen, funktionierte es schließlich, was aber auch ihre Unsicherheit bei der Beherrschung dieser Fähigkeiten zeigte.

Die Sensoreinheiten zeichneten nur kurz auf und fielen dann funkensprühend aus, genauso wie beide Kommunikatoren, die man beiden vorher gab. Die Sensoren registrierten kurz vor dem Ausfall noch einen Energiewert außerhalb der Skalen, der selbst durch ein Klasse 10 Kraftfeld nicht zu blockieren gewesen wäre und somit wohl katastrophale Auswirkungen auf die Atlantis gehabt hätte. Ein anschließender Scan der Planetenoberfläche und ein Sondenüberflug stellten fest, dass das Mädchen und ihr Messenger verschwunden waren. Möglicherweise wurden sie wieder zurück in ihre Heimatwelt teleportiert. Der Counselor und der Captain informierten den Promenadendeckvorsteher darüber, bei dem es angestellt war. Der Counselor wird zudem ihre persönlichen Dinge regeln. Die Atlantis nahm zunächst Kurs zurück zum iconianischen Portal im Sektor F23. Auf dem Weg dorthin wurde eine große Handelsstation im Sektor F25 gefunden und somit der Kurs abgeändert. Als der Automaton dem ersten Offizier bei der zweiten Sicherheitsabnahme für ein Gewächshaus berichtete, dass er bereits einen Höllenkürbis in seinem Quartier züchtet, der im Endstadium seines Wachstums Humanoide im Ganzen verspeisen kann, beschloss dieser, das Quartier vorerst mit einem Kraftfeld umgeben und den Captain zu rufen, da er die Schiffssicherheit gefährdet sah. Man einigte sich darauf, die Pflanze genetisch so zu modifizieren, dass sie keine große Gefahr mehr ist. Dafür sollte sie in ein Sicherheitslabor gebeamt werden. Da der Automaton auch noch immer einen Edenapfelbaum zu züchten beabsichtigt, soll auch dieser im Labor genetisch so modifiziert werden, dass er ungiftige Äpfel produziert und dennoch die anderen Nutzeigenschaften enthält.

Die Pflanze in seinem Quartier stellte sich als hochgefährlich heraus. Zuerst konnte sie aus bisher unbekannten Gründen nicht gebeamt werden, auch die internen Sensoren und Tricorder erhielten keine Werte der Pflanze. Nur bei der Lockfrucht war das anders. Als der Doctor dann auf die Idee kam, ein Seil um die Pflanze zu werfen, um zu sehen, ob man von diesem Werte erhalten würde, schnappte sie nach ihr. Der erste Offizier trennte mit dem Laserschwert den Schnapparm ab, wurde aber von diesem am Bein verletzt, als der Doctor kurz später etwas davon abschnitt, um Proben zu erhalten. Das Seil war scannbar, der abgetrennte Schnapparm nicht. Auch Phaser hatten keine Wirkung. Die Pflanze konnte letztlich nur komplett mit dem Regal, in dem sie steht, in ein Hochsicherheitslabor der Atlantis gebeamt werden. Im Quartier befinden sich noch Reste des Schnapparms auf dem Boden. Währenddessen kam die Atlantis bei der Handelsstation an und steht dort in einem Stau der ankommenden Schiffe.

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Tal_Ylar
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Re: RS Atlantis - Science Fiction Chat Rollenspiel

11.08.2014, 19:57

News August 2014 - Forschung und Entwicklung

Seit der letzten News vor einigen Monaten wurde von der medizinischen Abteilung damit begonnen zusätzlich zu den Akten der Charaktere auch medizinische Akten aufzubauen. Zudem hat sich unsere Story weiterentwickelt, die diesmal ihre Schwerpunkte bei Forschung, Heilung und Charakterentwicklung hatte:

Nachdem das MHN meldete, dass bei dem von der Höllenkürbis-Pflanze verletzten ersten Offizier eine Infektion mit einem bisher unbekannten Erreger gefunden wurde, der auch in den Pflanzenproben gefunden wurde, wurde der Crewman hinzugezogen, der die Pflanze anpflanzte und aus dessen Universum sie stammt. Dieser identifizierte ihn als Bakterium, welches normalerweise Parasiten und Pilze angreift und am effektivsten durch ein genetisch verändertes Virus namens 'Aurelianus tribus' bekämpft werden kann, wobei man aber nicht wusste, wie Menschen dieses Universums darauf reagieren würden. Als weitere Möglichkeit war dem Crewman noch die Behandlung mit "Dust" bekannt, die aber mögliche Mutationen als Folge hätten. Der Doctor, der Crewman und das MHN diskutierten weitere Möglichkeiten, darunter Antibiotika, wogegen der Erreger aber eine lange Liste von Resistenzen entwickelt hat, um effektiver gegen die Pilze und Parasiten vorgehen zu können. Außerdem wurde darüber nachgedacht, ob man den Erreger möglicherweise mit einem Scanner erfassen könnte, was aber nicht genau genug wäre, um Gewebeschäden auszuschließen und bei der großen Anzahl problematisch wäre. Auch eine Blutfilterung oder Blutersatz wurde zur Verringerung der Bakterien in Erwägung gezogen, wobei der Erreger sich aber möglicherweise schneller vermehren würde, als er reduziert wird. Man entschied sich daher zunächst dafür, in einem Hochsicherheitslabor der Technik/Wissenschaft das genetisch veränderte Virus an einer Blutprobe des LtCmdrs zu testen, welches so konzipiert ist, dass er innerhalb von 48 h von selbst zerfallen und sich nicht vermehren soll. Nach dem Kontakt mit dem replizierten Virus, stellten die ersten Bakterienzellen ihre DNA um und begannen sich von innen heraus zu zersetzen. Man beobachtet nun unter anderem die Werte der Probe von vorher und die nach dem Einsatz vom Virus. Die Atlantis dockte inzwischen bei der Handelsstation Simatrion an. Ein erster Handel war dort bereits erfolgreich, wobei defekte Quarze und Münzen gegen stärker leuchtende Quarze getauscht wurden.

Da das modifizierte Virus leider auch die gesunden Zellen angriff, dachte man über andere Lösungen zur Bekämpfung der Infektion des ersten Offiziers nach. Dabei zeichnet sich eine Lösung mittels Naniten ab, die allerdings noch getestet werden musste. Da die Zeit weglief, wird gleichzeitig an einer Transportersuspension für ihn gearbeitet. Das MHN nahm dafür weitere Proben, unter anderem von Haut und Haaren des LtCmdrs. Währenddessen versucht der Counselor auf der Krankenstation weiter, ihn mental zu erreichen. Außerdem fanden wieder Handelsaktivitäten mit der nahegelegenen Station statt. Dabei wurden vom Breen Händler vorlonische Prachtadler und Hauskatzen an den örtlichen Tierhändler verkauft und dortige Katzen, eine tolanische Amaryllis und eine croronautische, lumiszierende Orchidee eingekauft. Nach seiner Rückkehr zur Atlantis begann er mit den Verhandlungen zur Reparatur eines Mechs von einem Atlantis-Bewohner. Einige Techniker stellten für die Transportersuspension unter anderem das Rematerialisierungsprogramm ab und ließen den Transporter in einem Dauerdiagnosezyklus laufen. Der anschließende Test mit einem Testzylinder verlief erfolgreich. Dabei fand man aber in den technischen Transporter-Handbüchern auch einen Hinweis auf eine DNA-Rekonstruktion eines Lebewesens. Der Captain stimmte zu, sodass auch hierfür ein Transporter modifiziert wurde. Dafür wurde ein DNA-Scanner eingebaut und die Biofilter umprogrammiert. Es wurde noch eine DNA-Probe in einem Haar mit Wurzel benötigt, wofür das Quartier des ersten Offiziers durchsucht wurde. Schließlich fand man das Benötigte auf dem Kopfkissen seines Bettes. Als man den Prozess aber schließlich begann, stellten sich zuvor bereits erwartete Probleme ein, weil der Transporter Bakterien und den Körper nicht trennen konnten. Mit einem Quantenebenenscan konnte das aber gelöst werden, da die Bakterien ja auf einem anderen Quantenniveau schwangen, weil sie aus einem anderen Universum stammten. Schließlich konnte auf diese Weise der erste Offizier erfolgreich geheilt werden. Danach begannen Techniker, die Transportermodifikationen rückgängig zu machen. Vom Promenadendeckvorsteher ging eine Anfrage bei der Schiffsführung ein, der Reparatur des Mechs zuzustimmen.

Die Modifikationen wurden an den Transportern deaktiviert und diese erfolgreich getestet. Außerdem gab es Absprachen über die Mech-Reparatur mit dem ersten Offizier, dem Breen-Händler und einem Bewohner, wobei es zunächst Schwierigkeiten gab, weil der Mech dem Bewohner nicht gehörte, sondern dem Militär, dem er angehört. Somit wurde auch geklärt, dass eine Aufrüstung ausgeschlossen ist, da es sich um fremdes Eigentum handelt. Beim Hochsicherheitslabor mit der Höllenkürbis-Pflanze stellt sich das Problem, dass die KI der Atlantis den Zutritt für organische Lebewesen verweigerte, woraus sich ein Gespräch über deren Gefährlichkeit und über Möglichkeiten entwickelte, wie man denen begegnen könnte. Zuvor war der Naniten-Sicherheitsbehälter im anderen Labor vom Doctor kontrolliert und von einem Techniker zum Lagerort in der Krankenstation zurückgebeamt worden. Die Reparatur des Mechs wurde von einem Techniker hinsichtlich der Materialverwendung und des Ergebnisses überprüft und konnte somit abgeschlossen werden. Kurz darauf wurde er nach einem Gespräch mit dem ersten Offizier in den ASD/Eagles im Rang eines Crewman aufgenommen, bei dem er berichtete, dass er während seines Medizinstudiums vom Militär zwangsrekrutiert und zum Feldarzt und Mechpilot ausgebildet wurde. Da er nur Erfahrung mit Projektilwaffen und mit dem Mech, aber keine mit Energiewaffen oder Jägern hat, wird er einige Ausbildung auf der Atlantis benötigen. Unterdessen behandelte der Counselor zwei Patienten mit einer Gesprächstherapie.

Außerdem kam man bei der Konzeption der genetischen Veränderung vom Höllenkürbis im Sicherheitslabor etwas voran. Nachdem einige Möglichkeiten diskutiert wurden, wie man die Pflanze ungefährlicher machen könnte, begann man damit, genetische Veränderungen zu konzipieren, um zu simulieren, welche eine stabile Pflanze ohne Mutationen hervorbringt. Die neue Pflanze hatte dann keine karnivoren Eigenschaften mehr. Dafür hat sie einen erhöhten Anteil an Eisen und Magnesium und muss deshalb öfter gedüngt werden. Übermäßiger Verzehr der Frucht kann bei Menschen abführend wirken. Außerdem verfärbt sie den Panzer bei eineigen Insektoiden, die aber vermutlich nur bei älteren Individuen dauerhaft ist. Die Ergebnisse wurden dem ersten Offizier und dem Captain vorgestellt. Nach der Besichtigung und Klärung einiger Fragen stellte sich heraus, dass die Pflanze keine Fangorgane mehr ausbildet. Bei der Nahbegutachtung zeigte die Pflanze keinerlei Reaktion auf die vor ihr sich befindenden Personen. Dennoch wird sie noch einige Zeit im Sicherheitslabor bleiben, um beim Mehrgenerationentest Atavismen durch sich regenerierende DNA auszuschließen, die die vorherige Gefährlichkeit wiederherstellen könnte. Außerdem steht noch der Geschmackstest der Frucht aus und es muss noch ein Name festgelegt werden.

Kurz darauf empfing die Atlantis den Notruf des Ehrengarde-Schiffs Mystery Revival, welches schwer beschädigt am Rand des Systems auftauchte. Die Besatzung wurde von der KI des Schiffs als tot, sowie fast alle Systeme als ausgefallen gemeldet. Zudem berichtete sie davon, dass die Hülle anfängt zu brechen, die AG-Felder bald ausfallen und 40 Novabomben an Bord sein würden, die gesichert werden müssten. Da eine solche Sprengkraft wohl das gesamte System betroffen hätte und die Handelsstation und Frachter vor Ort keine ausreichenden und rechtzeitigen Bergungsmöglichkeiten hatten, begab sich die Atlantis mit einem riskanten Sprung auf Warp 1 innerhalb des Systems zu der havarierten Glorious Heritage Klasse, wo sie kurze Zeit später eintraf. Man konnte die 40 Novabomben und einen Androiden der KI in einen Frachtraum beamen, ein Klasse 10 Kraftfeld um erstere errichten und mit Warp 7 aus dem System springen, bevor das Schiff explodierte. Nach der Rückkehr bei der Handelsstation übermittelte diese ihren Dank und dass es keine Beschädigungen gab. Die Atlantis begab sich zu einem leeren Sektor. Unterdessen wurde einer der Transporter erneut umgebaut, sodass er nicht rematerialisiert. Anschließend beamte man die Novabomben in den Musterpuffer, der anschließend gelöscht wurde, um sie sicher zu entsorgen. Der Android wurde zudem in ein Hochsicherheitslabor gebracht. Bis die Bomben von Bord waren, war ein Klasse 10 Kraftfeld und eine Kommunikationsblockade um das Labor eingerichtet, um eine eventuelle Fehlzündung zu vermeiden. Der Android wurde erfolgreich mit Hilfe von Nanosonden repariert. Dabei wurde jede Information über die Novabomben in seiner Datenbank dauerhaft entfernt, damit diese keine Gefahr mehr darstellen. Kurz darauf kehrte die Atlantis wieder zurück und dockte wieder an der Handelsstation an.

Währenddessen beendete der Counselor die Patientensitzungen und redete mit dem Doctor über einen kleinen Teil aus ihrer Vergangenheit, an den sie sich noch erinnert und über die Verschreibung von Medikamenten für Patienten, wofür sie eine weitere Ausbildung erhalten wird. Auf dem Promenadendeck stellte der Breen-Händler einem Crewmitglied unterschiedlichen Bodenbelag für sein Quartier vor, darunter auch einen mit einer Schicht Protoplasma, welche beispielsweise einen Stuhl erzeugen kann. Außerdem fragte er beim Captain ein Gespräch über die Verbesserung des Wegesystems auf dem Promenadendeck an. Der Captain sprach mit dem Promenadendeckvorsteher über dessen Vorschlag zur Verbesserung der Evakuierung des Promenadendecks und über den angekommenen Androiden. Beim folgenden Gespräch zwischen dem Android und dem Captain bekam der Android ein Quartier an Bord und ein Jobangebot des Promenadendeckvorstehers übermittelt. Sie wird vorerst noch von ASD Offizieren begleitet. Der erste Offizier und der Counselor gingen währenddessen auf der Handelsstation shoppen. Sie besuchten unter anderem ein Spielzeuggeschäft, kauften dort zwei ferngesteuerte Flugzeuge und in einem Geschäft für Holzutensilien eine Holzschale.

Der Ehrengarde-Avatar begab sich zum Breen-Händler auf dem Promenadendeck und fragte wegen des Jobangebots, wobei man sich schnell einig wurde. Außerdem fragte sie ihn, ob er Interesse an verwertbaren Teilen in den Überresten ihres Schiffs hätte, worauf beide kurz darauf mit seinem Schiff Aurora Borealis und einem Techniker der Atlantis zu einer Bergungsoperation aufbrachen. Mittlerweile operierten aber einige Bergungskreuzer im Trümmerfeld des Ehrengarde-Schiffs, die sich unter Führung des Bergungskreuzers Klaktyyk dem Breen-Schiff entgegenstellten, die Waffen und Schilde aktivierten und dessen Abzug forderten, da sie das Feld herrenlos vorgefunden hätten. Nachdem Kommunikation nicht zum Erfolg geführt hatte, ließ die Ehrengarde-KI als Warnung eine noch aktive Komponente im Trümmerfeld explodieren. Die Kreuzer zogen sich daraufhin zurück. Anschließend hatten sie eine Begegnung mit der Sektorpolizei im Trümmerfeld. Diese scannte die Umgebung, fragte wegen dem Vorfall mit den Schiffen des Bergungskonsortiums nach und gab den gutgemeinten Rat, dass man sich mit denen besser nicht anlegen sollte, da es Beteiligungen an fast allen Handelsstationen in der Umgebung halten würde, was Geschäfte schwierig machen könnte. Anschließend barg die Crew noch einige Drohnen, entmilitarisierte sie und barg noch einen Slipfighter, bevor man zur Atlantis zurückkehren musste, da ein Ionensturm aufzog und immer stärker wurde. Dort wurden sie allerdings schon von Schiffen der Stationssicherheit erwartet, die sie zur Landung im Stationshangar zwangen und eine Durchsuchung begannen. Währenddessen bekam der Counselor vom Doctor Daten über die Wirkungsweisen von Medikamenten auf unterschiedliche Spezies und die Freigabe Medikamente zu verschreiben, wenn die Dosierung durch den Computer reguliert wird.

Bei der Durchsuchung des Breen-Schiffs konnte die Station keine Beanstandungen finden. Die Aurora Borealis kehrte somit in den Hangar der Atlantis zurück. Der Breen-Händler begann daraufhin mit einer Führung auf seinem Schiff für den Ehrengarde-Avatar. Kurz darauf wurde ein Meeting der Schiffsführung einberufen. Dabei ging es zunächst um den Vorfall im Trümmerfeld und die Durchsuchung der Station, wo der Breen-Händler berichtete und einige Fragen gestellt wurden. Danach beriet man über den Vorschlag des Promenadendeckvorstehers zur besseren Evakuierung des Promenadendecks und entschied sich dazu, weitere Nottransporter nebst Energieversorgung für das Promenadendeck einzubauen. Das Meeting der Schiffsführung wurde kurz darauf beendet. Während der Captain sich einer Meditation widmete, gab es auf der Brücke erste Gespräche über das neue Projekt und ein Aushang für die Zusammenstellung eines Teams für den Ausbau von Notfalltransportern und Mikrofusionsgeneratoren des Promenadendecks wurde erstellt, der dann auf einigen Monitoren des Promenadendecks und des Maschinenraums gezeigt wurde. Der Ehrengarde-Avatar fand inzwischen Zeit, um ihre Crew und ihren Captain insbesondere zu trauern und wendete sich zur Verarbeitung der Erlebnisse an den Schiffscounselor. Zudem begann in einem Labor der Technik/Wissenschaft eine erneute Vorstellung der genetisch modifizierten Höllenkürbis-Pflanze, bei der der Doctor herausfand, dass in der genetischen Struktur der Pflanze noch Fragmente sind, die bei der 30. Generation die Wahrscheinlichkeit über 25 % und bis zur 50. bis 90 % entwickelt, dass eine Pflanze einen Rückfall hat und wieder karnivore Eigenschaften ausbildet. Aufgrund der Forschungsergebnisse wurde entschieden nur diese eine Pflanze im Labor zu belassen und sie nicht im großen Stil anzubauen.

Auf der Brücke wurde darüber gesprochen, welche Teile für die Notfalltransporter und ihre Energieversorgung nötig sein könnten und woher man diese beschaffen könnte. Letztlich entschied der Captain, einige Karten bei einem lokalen Händler zu kaufen, was von einem Brückenoffizier abgewickelt wurde. Dafür wurde als Bezahlung Wasserstoff von der Atlantis transferiert. Anschließend begann ein Meeting des inzwischen kompletten Teams, welches sich zunächst mit der Anzahl und Anordnung der Transporter beschäftigte. Währenddessen wurde der Ehrengarde-Avatar weiter auf der Aurora Borealis herumgeführt und lernte einen der dort arbeitenden Avatare kennen. Zudem wurde ein Besatzungsmitglied wegen Kopfschmerzen vom Counselor untersucht und in Zusammenarbeit mit dem MHN behandelt. Danach sprachen Counselor und Patient noch über dessen Erlebnisse aus seiner durch Krieg bestimmten Vergangenheit, Schlafstörungen und Albträume. Das Meeting über die Transportererweiterung auf dem Promenadendeck wurde im Bereitschaftsraum fortgesetzt. Dabei ging es unter anderem um die mögliche Durchlaufrate, die beim Sternenflotten-Nottransporter-Standardmodell, welches 6 Personen pro Durchlauf beamen kann, bei ca. 308 Personen pro Stunde liegt. Mit Hilfe der Vergrößerung von Musterpuffern und stärkerer Kühlung, die mehr Energie benötigen würde, könnte diese Rate vielleicht erhöht werden, sodass man keine 15 Notfalltransporter bräuchte. In der Besprechung einigte man sich auf die Komponenten. Da es nur Energiespulen und Zielerfassungsscanner bei der Handelsstation Simatrion im Sektor F25 gab, musste die Atlantis zu einer Relaisstation im Hygrom-Sektor fliegen, um weitere Komponentenangebote (Transporterkammer, Kontrollkonsole, Transporter-Controller, Transporterspulen, Molekularscanner, Musterpuffer, Biofilter, Feldemitter-Phalanx, Mikrofusionsgenerator, Energiekupplungen) dafür einzuholen. Die Atlantis benötigt für die Reise 10 Stunden, wodurch die Besprechung unterbrochen wurde. Der Doctor behandelte den Counselor wegen einiger Muskelverspannungen. Anschließend fanden sich viele der Bewohner auf dem Promenadendeck ein, wo sich die zwei Avatare beim Rundgang auf dem Promenadendeck besser kennenlernten und eine Shoppingtour unternahmen und einige andere etwas aßen.

Einige Nausicaaner stellten auf dem Promenadendeck einen Dom-Jot-Tisch auf und versuchten Passanten zum Spiel zu "überreden". Als sie zu zudringlich wurden, schritt der erste Offizier ein und versuchte sie davon abzubringen. Da sich währenddessen auch noch Klingonen am Spiel beteiligten und verloren, beschuldigten diese die Nausicaaner des Betrugs und es entwickelte sich eine Schlägerei, die sich schnell ausweitete. Der erste Offizier erlitt dabei eine offenende Schädelfraktur und zwei gebrochene Rippen und der Counselor ein Schädeltrauma, bevor der ASD mit Teams zur Stelle war, die Kontrahenten mit Phasern betäubte und sie in die Zellen brachte. Die zahlreichen Verletzten wurden ebenfalls vom ASD eingesammelt und zur Krankenstation gebracht, teilweise mit Antigrav-Tragen, wo sie behandelt werden.

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Re: RS Atlantis - Science Fiction Chat Rollenspiel

12.08.2014, 06:34

Schön das Ihr immer noch so aktiv seid. Und viele Eurer inhaltlichen Aspekte finde ich recht interessant.

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