J.J.Abrams inszeniert neuen Star Trek Film

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spezies-8472
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22.11.2007, 12:44

Mal ne Frage - aber wenn es geht, bitte keine Spekulationen, oder "Ich glaube, das könnte vielleicht so und so sein..." - wichtig wäre es mir, zu erfahren, wie es exakt ist - sofern das überhaupt jemand weiß...
Folgende Zeilen habe ich gerade bei

TREKnews

gelesen:
Nach Ausbruch des Autoren-Streikes in Hollywood Anfang November wurde berichtet, dass dieser keinerlei Auswirkungen auf den neuen Star Trek-Film haben wird, da das Drehbuch zu diesem Zeitpunkt schon feststand.

Allerdings erweist sich genau dieser Zustand jetzt als Problem.

In seinem Blog erzählt der (nicht an Star Trek beteiligte) Autor John August von einem Treffen mit dem ST-Produzenten JJ Abrams und Damon Lindelof. Beide sind ebenfalls in der Gewerkschaft WGA und streiken aktuell in ihrer Eigenschaft als Drehbuchautoren.

Das verursacht nun folgende Problematik: Abrams ist an das fertige Drehbuch vom Stand 5. November 2007 11:59 pm (Streikbeginn) gefesselt. Er muss also exakt so filmen, wie es geschrieben steht. Er darf nicht eine einzige Zeile verändern. Laut August muss dies für einen Drehbuchautoren "fantastisch" sein, da der Regisseur nichts an deinem Drehbuch ändern kann. Einen Regisseur jedoch, muss es geradezu "verrückt machen".

Weiter schrieb August: "JJ beschrieb eine Szene, die er am Tag zuvor drehte. Inmitten der Szene hatte er eine großartige Idee für eine neue Zeile. Die er aber nicht aufschreiben konnte. Die er nicht drehen konnte. Die nicht in seinem Film sein konnte. Damon beschrieb es dahingehend, dass man jemanden einen Teil seiner Superkräfte entziehen würde."
Meine Frage dazu ist folgende: ist es für Abrams nun DESHALB ein Problem, diese benannte Szene zu ändern, weil ER SELBST einer der Drehbuchautoren ist und ja streikt und deshalb darauf bestehen muss, dass das Drehbuch nicht geändert werden darf? Oder sind Regisseure geradezu sklavisch an jeden einzelnen Buchstaben im Drehbuch gefesselt und wenn der Regisseur eine neue Idee hat, muss zwingend erst das Drehbuch umgeschrieben werden, damit diese Idee verfilmt werden darf? Also ganz krass - im Drehbuch steht: "Spock sagt: HALLO!" und der Regisseur findet es besser, dass Spock "Guten Tag" sagt - dann muss erst ein Antrag auf Änderung an die Autoren geschickt werden, diese schreiben das Drehbuch um und erst DANN darf "Spock sagt: Guten Tag." gefilmt werden?!?! Das fände ich ja völlig krank!! Ich dachte, die Drehbücher werden von den Autoren samt aller Rechte daran abgekauft und der Regisseur hat entsprechende künstlerische Freiheiten, den Film auch sehenswert zu machen?!? Ansonsten braucht man doch keinen Regisseur mehr, sondern nur noch Autoren, wenn der Regisseur eben sklavisch an jedes Wort im Drehbuch gefesselt wäre?!?!
Oder kann mir jemand erklären, wo im obigen Bericht sonst das Problem zu sehen ist??
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Androide
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22.11.2007, 12:56

Die Antwort liegt ja schon in der News:
Laut August muss dies für einen Drehbuchautoren "fantastisch" sein, da der Regisseur nichts an deinem Drehbuch ändern kann.

Demnach ändern Regisseure beim drehen meist ganz munter am Drehbuch herum.

Und ja, Abrams gehört auch zur Writers Guild und darf/will nichts schreiben.

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spezies-8472
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22.11.2007, 18:59

Das habe ich ja alles gelesen, aber ich wollte wissen, WARUM er nicht einfach den Darsteller nen andeen Satz sagen lässt?
Wenn ein Regisseur SO wenig Freiheit hat, dann braucht man meiner Ansicht nach keinen, weil die Autoren dann ja eh bereits jedes Detail aufschreiben müssen, weil ein versehentliches "Hatschi" des Darstellers ne Flut von Änderungen nach sich ziehen würde, wenn es in den Film kommt - zumal ja eh hinterher der Film auch noch geschnitten wird - werden dann das Drehbuch erneut umgeschrieben, damit es wieder stimmt?

Und WAS passiert, wenn ein Regisseur seine Darsteller einen nen neuen Satz sagen lassen würde - auch WENN die Autoren streiken? Seit wann hält sich IRGENDJEMAND so strikt an Vorgaben, dass nicht mal ein Buchstabe irgendwo anders gesprochen werden darf??

Und JA, ich habe gelesen, dass die Autoren glücklich sein können, aber WER hindert Abrams denn sein eigenes Drehbuch anders zu verfilmen??? Und WER kontrolliert das überhaupt? Kommissionen, die jeden fertigen Film Bild für Bild mit dem Drehbuch vergleichen? Wem soll das auffallen - ausser EVENTUELL!!! dem Autor. Und wo ist das Problem, wenn Abrams selbst das Buch mitgeschrieben hat? Womit wir wieder bei der künstlerischen Freiheit und der sklavischen Detailtreue wären...
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Phoebe J.
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22.11.2007, 22:13

Im Normalfall müssen die sich nicht sklavisch daran halten was das Skript vorgibt weder bei Star Trek noch woanders. Aber bei dem Autorenstreik geht es ums Prinzip. Und wenn es heisst sie dürfen nicht schreiben, dann dürfen sie das nicht und Punkt. Sonst würden sie den Streik brechen.

Ich glaube genau so und nicht anders ist das zu verstehen. Wobei ich es blödsinnig finde dass er das nicht einfach so aufnimmt, ohne es in das Skript zu schreiben. In seiner Eigenschaft als Regisseur. Die sind doch nicht im Streik, oder? ;)
Mal:Do you know your job, little one?
River:Do you?
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spezies-8472
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22.11.2007, 23:57

Ja eben, genau darüber bin ich ja auch gestolpert.
Außerdem - WER prüft hinterher noch, ob irgendein Satz im Drehbuch gestanden hat, der im Film dann anders gesprochen wurde?

Das mit dem Prinzip ist mir schon klar, aber deshalb den Film dann wissentlich mit nem Fehler drehen, NUR weil es das Drehbuch in aktueller Form so sagt, ist doch albern - Streik hin und Streik her.

Ich würde es auch nicht wirklich als Streikbruch ansehen, wenn in einem lange geschriebenen Drehbuch ein kleiner Fehler vom Regisseur korrigiert wird. Niemand hält sich sonst so pingelig an irgendwelche Regeln - warum also jetzt und hier?

Was ich einsehe - es ist nicht möglich das Drehbuch komplett umzuschreiben, Kapitel zu entfernen oder hinzuzufügen, neue Szenen zu erstellen oder solche Dinge - aber wie gesagt - Kleinigkeiten sollten - Streik hin oder her - im Ermessen des Regisseurs liegen.
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Maddinfedder
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17.12.2007, 10:36

Original von "Phoebe J."
Ich weiß nicht was ihr alle habt. Aber ich verstehe, warum man im ST-Fanchise nicht mehr auf die Fans hört. Egal was man macht, es wird runtergemacht.

Was gibt es gegen Karl Urban zu sagen? Ich finde ihn gar nicht mal so unpassend. Er wird ja nicht mit blondgelockter Langhaarperücke auftreten.

Und ein Super-Action Movie mit 10% ST-Anteil und 90% Action und out of charakter hatten wir ja mit Nemesis schon. Schlimmer kanns nicht werden. Ich persönlich lehne mich gemütlich zurück und werde den Film genießen und dann beurteilen, wenn ich ihn gesehen habe.

Wenn das alle Fans machen würden, dann könnten sie evtl. sogar mal wieder Spaß an Star Trek haben. Und nicht immer alles verteufeln nur weil es gerade neu ist oder noch nicht dagewesen war.
sehe ich absolut genauso

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19.12.2007, 18:00

Original von "Maddinfedder"
sehe ich absolut genauso
rischdisch...
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Michael Wichert
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30.01.2008, 07:35

Hey Leute kennt ihr schon den neusten Star Trek XI Trailer?
Hier ma der Link:http://www.paramount.com/startrek/
Ich finde ihn total super vorfreu auf dezember

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spezies-8472
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30.01.2008, 17:40

Naja, also viel sehen tut man ja nicht gerade - ob das nun zu besonderer Vorfreude berechtigt, weiß ich nicht. Aber Teaser, Trailer und andere Vorabvideos haben oftmals die Eigenschaft, die besten Szenen des ganzen Films zu zeigen - will nicht hoffen, dass es in diesem Fall auch zutrifft, denn dann wäre die Handlung ECHT DÜNN ;-)
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Roland Hülsmann
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03.02.2008, 12:28

Original von "spezies-8472"
Naja, also viel sehen tut man ja nicht gerade
Naja, ganz so negativ würde ich das nicht sehen: Immerhin werden wir offensichtlich Zeuge der Fertigstellung (oder des Umbaus zwischen Pike und Kirk) der ersten "Enterprise NCC 1701" im Raumdock. Ich finde die Bilder sehen vielversprechend aus.

Gruß
Roland

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