Seminararbeit über StarTrek

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Nirellik
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Seminararbeit über StarTrek

03.07.2015, 12:27

Hallo Leute,
ich bin neu hier und weis nicht genau ob meine Frage in diesen Bereich gehört (wenn nicht würde ich diese Frage auch im richtigen Bereich nochmal stellen)
Ich habe erst 3 StarTrek Filme gesehen und deswegen wenig Ahnung von der ganzen ST Reihen und Zusammenhängen. Ich muss von der Schule aus eine Seminararbeit (ca 13Seiten) über den Vergleich der ersten und zweiten Startrek Generation schreiben.

Ich möchte dabei genauer auf Erfindungen( wie z.B. Voyager 6), Darstellung der Raumschiffe, Schauspieler, Weltall, Ansichten,... eingehen.

Ich würde mich sehr freuen wenn ich ein paar Rückmeldungen bekomme :D

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Holger
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Re: Seminararbeit über StarTrek

06.07.2015, 06:47

Wenn Du ein bischen konkreter ins Detail gehst mit Deinen Fragestellungen, können wir Dir sicher bei den meisten Dingen helfen. Ansonsten empfehle ich Dir die offizielle Datenbank:

http://de.memory-alpha.wikia.com/wiki/Hauptseite.

Es gibt viele Unterschiede u. Gemeinsamkeiten der 1. u. 2 Generation. Zum einen spielt die erste im 23.Jh u. die zweite im 24. Jh. Entscheidend aber ist wohl eher der Fakt das die Originalserie mit der Technik der 60er im Low-Budged Bereich gedreht wurde (was man insbesondere an den recht einfachen Trickaufnahmen u. den teilweise bühnenhaften Kulissen sehen kann), die Next Generation aber schon mit den Mitteln des späten 80er bzw. beginnenden 90er..

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Holger
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Re: Seminararbeit über StarTrek

06.07.2015, 07:58

Zur Einstimmung

Bei der Betrachtung der beiden Serien sollte man die Zeit in der sie entstanden nicht außer Acht lassen:

1966 als die Original-Serie (TOS) im US-amerikanischen Fernsehen anlief war eine Zeit die vom Kalten Krieg der Chruschtschow-Ära (1961 Bau der Berliner Mauer, 1962: Kuba-Krise) und dem Wettlauf der Systeme um die Vorherrschaft im All geprägt war. Die bemannte Raumfahrt steckte noch in den Kinderschuhen, der Mond war noch nicht erreicht. Und die ‘Russen‘ hatten noch die Nase vorn. Computer hatten noch die Größe von Kleiderschränken, Handy‘s waren noch Utopie.

Im Süden des Landes herrschte zum Teil noch Rassentrennung (Restaurants oder Parkbänke ‘Nur für Weiße‘). So musste von der Kußszene zwischen dem ‘weißen‘ Kirk und der farbigen Uhura in der Episode „Platons Stiefkinder“ (Plato's Stepchildren) von 1968 zwei Versionen geschnitten werden. Eine mit Kuß und eine mit einem angedeuteten. Dennoch durfte diese Folge in einigen US-Bundasstaaten jahrelang (!) nicht aufgeführt werden, selbst als TOS schon begann Kult zu werden.

Wir Deutschen haben uns auch nicht mit Ruhm bekleckert: die Episode „Schablonen der Gewalt“ (Pattern of Forces) wurde wegen dem Tragen von Naziuniformen erst 1996 mit deutscher Video-Spur veröffentlicht und lief erst 1999 im deutschen TV.

Umso bemerkenswerter an der Serie ist, das es der Serienschöpfer Roddenberry von Anfang an gewagt hat eine farbige Schauspielerin (Nichelle Nichols) als Offizier ins Zentrum der Macht (die Brücke) und der Handlung zu stellen. Später kam dann mit dem Charakter des Chekov (Walter Koenig) ein Russe dazu. Was in den Zeiten des kalten Krieges der nächste Tabu-Bruch war.

Was aus Budgetgründen aus der Not heraus geboren wurde das Beamen (das die teueren Landesequenzen ersetzte) ist heute sogar Gegenstand der theoretischen Forschung. Auch der Warp-(Überlicht-)Sprung als reine Erfindung der Serie ist heute wissenschaftlicher Standard und hat mittlerweile Einzug in viele andere ScFi-Schöpfungen gefunden. Die Entwicklung des Handy’s hätte ohne die Kommunikatoren der Star Trek Crew eine andere Entwicklung genommen.

Diese Gedanken erst mal zum Einstieg in die ST-Materie..

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Holger
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Re: Seminararbeit über StarTrek

06.07.2015, 09:18

Eine deutsch-deutsche Betrachtung:

1972 lief die Serie dann im (bundes-)deutschen TV an. Das junge ZDF übernahm bis zur Einführung des Privatfernsehen die Schirmherrschaft über die neue Serie, die anders als in den USA schnell einen Fan-Zulauf bekam.

Ich bin Ende der 50er in der damaligen DDR geboren, also noch vor dem Mauerbau. In der DDR kam das neue Medium Fernsehen sehr schnell auf (man ging auch wenige Wochen vor der BRD auf Sendung), die Ausstattung der Haushalte mit Fernsehgeräten lag in den Anfangsjahren in der DDR sogar etwas höher als in der BRD.

Es gab damals nur ein Programm das terrestrisch auf VHS-Band sendete. Am Anfang war Westfernsehen verboten, später (nach dem sog. ‘Prager Frühling‘) galt es nur noch als unerwünscht, da es sich eh nicht verbieten lies. Was aber dazu führte das zwar jeder der Westfernsehen (ARD) empfangen konnte es auch tat, aber die Menschen nicht öffentlich darüber sprechen konnten, es nur unter vorgehaltener Hand im Freundeskreis taten. Nach der Fertigstellung des (Ost-)Berliner Fernsehturms (als damals dritthöchstes Gebäude der Welt) wurde auch in der DDR ein 2. Fernsehprogramm etabliert das ebenfalls terrestrisch über UHS-Band sendete.

Da man aber nun eine 2. (teuere) zusätzliche Antenne brauchte und das 2. Programm nur im Vormittagsprogramm und dann wieder ab Nachmittags sendete, war die Verbreitung anders wie beim Hauptfernsehen, dem 1. Programm, nur bei ca. 50%.

In dieser Konstellation schlug STAR TREK dennoch wie eine Bombe ein und wurde rasch ein Publikumsrenner im samstäglichen Vorabendprogramm bei den DDR-Empfängern des ZDF.

Meine Eltern hatten leider keine UHF-Antenne und so bekam ich den Start im deutschen Fernsehen nicht mit. Erst durch die Flüsterpropaganda auf dem Schulhof erfuhr ich von dem neuen Phänomen. Meine Klassenkameraden waren begeistert vom Raumschiff Enterprise und den Abenteuern der Crew, was mich neugierig machte obwohl ich nicht so richtig begriff was ein Spock war.

Ich verdanke es meinem Vater der mir völlig unerwartet die Erlaubnis erteilte mir in der Familie meines Schulkameraden, die mich dazu eingeladen hatten, einmal eine ST-Folge anzusehen, was natürlich nicht an die große Glocke gehängt werden durfte.

So begann für mich am 4. November 1973 mit der Episode „Was summt denn da?“ (Wink of an Eye) eine neue Zeitrechnung, die Sternenzeit. Seit dem Tage begreife ich mich als Trekkie. Ich habe von da an jeden 2. Samstag als „5. Kind“ in der Familie meines Schulfreundes mein „Raumschiff Enterprise“ gesehen. Bis wir dann 1977 verzogen, aber dann hatten wir ein eigenes ZDF..

1986, sechs Jahre später als in der BRD, lief der erste STAR TREK Spielfilm in den DDR-Kinos mit großem Erfolg an, obwohl es ja offiziell nie eine ST-Serie gegeben hat..

(zu ST in Österreich kann vielleicht der Zimmerer was sagen)

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Re: Seminararbeit über StarTrek

06.07.2015, 09:58

Nun, zu den Anfangszeiten kann ich nicht viel sagen - ich bin 1984 geboren und mit dem Phänomen STAR TREK aufgewachsen.
TOS lief im ORF recht regelmäßig was mich als Kind schon nebenbei zu einem Fan machte. selbstgebastelte Phaser und Kommunikatoren waren unser Spielzeug (genau so wie selbstgebastelte Tomahawks und Gewehre und Revolver - neben ST ist der wilde Westen schon seit Kindheit eine Leidenschaft).
Als ich dann zur Realschule kam begann TNG zu laufen und es war herrlich - ich kam von der Schule heim und zu der Zeit lief dann genau beim Essen TNG im Fernsehen. Auch TOS wurde ab und zu noch ausgestrahlt. Ich kann mich an die Erstaustrahlung der Episode "Schablonen der Gewalt" im Jahre 1999 erinnern - Uhrzeit der Ausstrahlung war Mitternacht zu einem Wochentag.
Auf TNG folgten dann auch DS9 und VOY im TV - das habe ich dann leider nicht mehr so mitbekommen.
Im Teenager-Alter verlor sich das Interesse ein wenig, verlosch aber nie vollständig. Als dann die DVD kam und das Taschengeld als armer 18-jähriger Schüler es zuließ, kaufte ich mir die edlen Hartplastikboxen von TOS! Ab dort war ich wieder Vollbluttrekkie und seit dem Jahre 2008 bin ich hier im Kreise der Gleichgesinnten. ;)

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Nirellik
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Re: Seminararbeit über StarTrek

14.07.2015, 16:41

Hi Leute :D
Ich hab mir mal Gedanken über ein konkretes Thema gemacht, eins der Themenvorschläge, das ich wahrscheinlich als Schwerpunkt nehmen werde, ist dieses hier:
Der Unterschied wie der Zeitgeist der Entsehungzeit von TOS und TZG die Folgen, das Universum bzw. die Zukunfstvortellungen geprägt haben.

Ich hab mir gestern nochmal den ersten Film angesehen und gleich ein paar Fragen dazu:

Im Film sehe ich viele "Ausländer" also Asiaten, Schwarze, (ich glaube Chekov ist Russe oder? Tut mir leid wenn ich das falsch verstanden hab, bitte korrigiert mich dann), sowie auch Vulkaniern (Werden die eigentlich als "Menschen" gesehen?) und Amerikaner (Hellhäutig), die zusammenarbeiten ohne irgendwelchen Schwierigkeiten - Wie war es in der Gesellschaft zu der Zeit mit Rassismus? Oder gab es auch solche reibungslosen Zusammenarbeiten zwischen Schwarzen und Weißen wie im Film? Oder hab ich vielleicht nicht richtig geschaut und es gibt doch Probleme? Gibt es Probleme zwischen Ausserirdischen (zB Vulkaniern) und Menschen?

Ich hab ja bereits gehört das es Probleme bei der Ausstrahlung einer Folge wegen einem Kuss zwischen der schwarzen Uhura und Kirk gab. Hatten da nur die Behörden ein Problem oder gab es da auch "Aufstände" in der Gesellschaft das so etwas gezeigt wurde /bzw jemand überhaupt auf eine solche Idee kam.


Dann noch etwas generelles zur Darstellung; Waren die Star Trek Raumschiffe eine wirkliche Vorstellung wie die Zukunft mal aussieht? Die Computertechnik die im Film vorkommt, war die seiner Zeit vorraus oder gab es sowas in der Art wirklich? (also ich meine runde schwarze Bildschirme mit grünen/bunten Markierungen/Veranschaulichungen(?) etc, tausende von Knöpfen und Tasten ).

Dann hab ich noch was: https://www.youtube.com/watch?v=Z1eFdUSnaQM (das Video hat mir meine Betreuungslehrerin empfohlen)
Das ist eine Szene aus der Serie (weis jemand welche genau?), richtig? Spielt das auf einem Erdähnlichen Planeten oder auf der Erde? wenn es auf einem Erdähnlichen Planeten spielt; war damals die Vorstellung wirklich so das bewohnte Planeten wirklich SO erdähnlich sind?
Zu der Darstellung der Aliens (hier und im Film): In den meisten Filmen (also nicht nur StarTrek) sehe ich eine sehr menschliche Darstellungen von Ausserirdischen, also ähnliche größe/Gesichtszüge/Arme und Beide/.... - gab es wirklich nur diese Vorstellung von Aliens oder gab es auch Darstellungen wo Aliens vielleicht als z.B. rundliche Tierartige Wesen oder irgendwie anders dargestellt wurden? (gab es unterschiedliche Ausserirdische in TNG und TOS?)

zur Kampfszene: mir kommt die ziemlich stümperhaft gedreht vor, ich weis am Anfang nicht ob ich lachen oder weinen soll - für mich strahlt diese Szene irgendwie Unlust aus oder ich weis nicht :o Gab es mehr solche Szenen? Wie habt ihr die empfunden? Findet ihr die gut/schlecht? Wie hat das Publikum solche Szenen angenommen?

Freue mich auf Antworten :st_07:

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Holger
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Re: Seminararbeit über StarTrek

15.07.2015, 06:57

Dann noch etwas generelles zur Darstellung; Waren die Star Trek Raumschiffe eine wirkliche Vorstellung wie die Zukunft mal aussieht? Die Computertechnik die im Film vorkommt, war die seiner Zeit vorraus oder gab es sowas in der Art wirklich? (also ich meine runde schwarze Bildschirme mit grünen/bunten Markierungen/Veranschaulichungen(?) etc, tausende von Knöpfen und Tasten ).
Ja das waren durchgängige Vorstellungen. Es gab nur Röhrenbildschirme u. Computer hatten die Größe von Schränken und viele, viele Lämpchen. Die Lochkarte war das Hauptmedium der Speicherung. Große drehende Magnetbänder kamen grad auf. Und nicht nur die Amerikaner sahen die Zukunft so. Ein paar Referenzen:

"Alarm im Weltall" USA 1956
"Der Himmel ruft" UdSSR 1959
"Der schweigende Stern" DDR 1960
"Planet der Stürme" UdSSR 1962
"Raumspatrouillie Orion" Serie, BRD 1966
"Die phantastische Reise" USA 1966
"Perry Rhodan - SOS aus dem Weltall" USA 1967
"Die Stunde des Skorpions" Serie, DDR 1968
"Andromeda - tötlicher Staub aus dem All" USA 1971

Da ich selber Ende der 70er Raketentechnik studiert habe kann ich sagen das die ersten sowjetischen Bordcomputer in den Wostok u. Woschod-Raumschiffen ausschließlich (Radio-)Röhrentechnik verwendeten, also noch nicht mal Transistoren.

Was auch sehr witzig ist das der jeweilige aktuelle Modetrend (Mode, Frisuren oder Möbel) in die 'Zukunft' transferiert wurde. Heute ist das völlig anders, da sind diese Assesoires wirklich futuristisch.

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Re: Seminararbeit über StarTrek

15.07.2015, 09:54

Im Film sehe ich viele "Ausländer" also Asiaten, Schwarze, (ich glaube Chekov ist Russe oder? Tut mir leid wenn ich das falsch verstanden hab, bitte korrigiert mich dann), sowie auch Vulkaniern (Werden die eigentlich als "Menschen" gesehen?) und Amerikaner (Hellhäutig), die zusammenarbeiten ohne irgendwelchen Schwierigkeiten - Wie war es in der Gesellschaft zu der Zeit mit Rassismus? Oder gab es auch solche reibungslosen Zusammenarbeiten zwischen Schwarzen und Weißen wie im Film? Oder hab ich vielleicht nicht richtig geschaut und es gibt doch Probleme? Gibt es Probleme zwischen Ausserirdischen (zB Vulkaniern) und Menschen?
Innerhalb der Föderation gibt es keine Rassenschraken. Die Menschheit als Teil der interstellaren Völkergemeinschaft wird nicht mehr nach europiden, asiatischen, negriden oder indiden Merkmalen aufgespalten. (Es gibt z.B. auch negride Vulkanier - Tuvok aus VOY). Alle Mitgliedsplaneten der Förderation verfügen über eine Planetenregierung (Grundbedingung zur Aufnahme in die Förderation), Nationalstaaten sind passe. Die Gesellschaften funktionieren im Prinzip klassenlos, da man sich von der Wertabhängigkeit des (Geld-)Kapital verabschiedet hat. Es gibt aber noch Zahlungseinheiten (bis in die 2260er den Föderationsdukaten, später sog. Credits), insbesodere für den interstellaren Handel.

Der Beginn der Zusammenarbeit zwischen Vulkaniern und der Menschen war in den ersten Jahrzehnten oft problematisch. Die Vulkanier wollten die Entwicklung in Richtung und Geschwindigkeit der Menscheit zu sehr bestimmen. Diese Konflikte kommen sehr gut in der Prequel-Serie ENT um Captain Archer u. der Crew der NX-01 zu tragen. Die Menschen setzen sich auf Grund ihrer Vielseitigkeit u. dem Streben nach nach permanenter Weiterentwicklung durch. Schnell entwickeln sie sich zum Motor und zur führenden Kraft in der Föderation. So das später nichtföderale Völker (wie die Klingonen) die Föderaton als Homo-Sapiens-Club bezeichnen. Star Trek zeigt sehr viele Parallelen zu unserer heutigen Erde - vergleiche nur mal das Symbol der UNO mit dem Logo der Föderation. Es zeigt auch sehr viele Wertvorstellungen der heutigen sog. westlichen Welt, und da es eine US-amerikanische Serie ist natürlich oft eine amerikanische Sicht auf die Dinge.

Vulkanier, Andorianer, Tellariten, Caitaner, Saurianer, Bolianer, Klingonen, Romulaner sind zwar alle von mehr oder weniger humanoiden Aussehen (sind wohl die meisten Aliens in SciFi-Produktionen), es sind aber keine Menschen. Es sind alles eigenständige Spezies die sich unter den Bedingungen ihrer Planeten entwickelt haben.(*

Es gibt auch Spezies die nicht humanoid sind. Die Tholianer z.B., die haben ein kristallines Exo-Skelett. Sie gehören nicht zur Föderation, sie haben ein eigenes Territorium, die Tholianische Versammlung.

Andere wichtige politische Territorien , die sich oft im Kriegszustand mit der Förderation befinden sind:

- das Klingonische Reich
- das Romulanische Sternenimperium
- die Carassianische Union
- die Gorn Hegemonie
- die Breen Konföderation
- das Ferengi Handelskonsortium..

Alle diese Völker befinden sich im Alpha- u. Betaquadranten unserer Galaxie. Erst mit der Neuen Generation (TNG, DS9, VOY) im 24. Jh. werden der Gamma- u. Deltaquadrant erforscht. Dabei entstehen auch oft Konflikte mit den dort ansässigen Völkern u. Kulturen.

- die Kazon-Sekten
- das Dominion
- die Hierogen-Jäger
- das Borg-Kollektiv..

*) Es gibt aber auch den Hinweis sehr früher Zivilisationen die Einfluß auf Entstehung u. Entwicklung der in ST vorkommenden Völker genommen haben. Vor 4,5 Mill. Jahren haben so Urhumanoide die DNS o.g. Völker beeinflusst (-> TNG "Das fehlende Fragment"). Vor 87 Mill. Jahren existierte beispielsweise eine D'Arsay-Zivilisation, vor 600.000 Jahren endete das Tkon-Imperium. Also alles viel früher als die Entstehung der Völker bzw. Zivilisationen des ST-Universums.

Nochmal zur Föderation:
Alle Mitgliedsplaneten verfügen über eine eigene Planetenregierung die im Einklang mit föderalem Gesetz handeln. Auch hier lässt die USA grüßen, es ist ein Abbild zwischen Bundesrecht der USA u. den Rechten der einzelnen Bundesstaaten. Der Föderationsrat ist dann das Gesamtparlament in dem sich die Mitgliedsplaneten über ihre Botschafter föderal unter einer Gesamtkarta vertreten.

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Re: Seminararbeit über StarTrek

15.07.2015, 10:33

Ich hab ja bereits gehört das es Probleme bei der Ausstrahlung einer Folge wegen einem Kuss zwischen der schwarzen Uhura und Kirk gab. Hatten da nur die Behörden ein Problem oder gab es da auch "Aufstände" in der Gesellschaft das so etwas gezeigt wurde /bzw jemand überhaupt auf eine solche Idee kam.
Es kam aus Kreisen der Gesellschaft. Viele der bürgerlichen Mitte in den Südstaaten vertreten auch heute noch privat die Meinung von der Vorherrschaft des 'großen weißen Mannes'. Der 'weiße' Amerikaner sieht sich heute immer noch als der wahre Amerikaner und nicht Farbige, Latinos oder indianische Ureinwohner. Dabei wird übersehen das es (US-)Amerikaner ja nicht wirklich gibt, denn in Wirklichkeit sind es ja alles Europäer (Briten, Iren, Deutsche, Skandinavier), Afrikaner oder Asiaten, aber keine Australier, denn das sind auch wieder verkappte Europäer.. ;)

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Re: Seminararbeit über StarTrek

15.07.2015, 10:52

war damals die Vorstellung wirklich so das bewohnte Planeten wirklich SO erdähnlich sind?
Ja. Und das hat sich erst seit gut einem dutzend Jahren geändert. Heute wissen wir das Leben auch in heißer Umgebung (in Geysiren), in extremer Kälte (im Gletschereis), bei hohem Druck (in der Nähe 'Schwarze Raucher' in der Tiefsee) oder in säurehaltigen Milieu (Tropfsteinhöhlen) möglich ist.

Natürlich haben diese ganzen erdähnlichen Planeten in ST auch einen simplen produktions- und finanztechnischen Hintergrund: Man hätte die Schauspieler immer in teuere und unbequeme Raumanzügen verstecken müssen.. ;)

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